Sonntag, 26. August 2012

Eine Voluntaristische Gesellschaft - FreiwilligFrei heut im Nighttalk ab 0Uhr auf Okitalk

Ist eine voluntaristische Gesellschaft möglich? Wie wäre sie in der Praxis umsetzbar?


Edit: Das Interview wurde nun auf YouTube veröffentlich! Ich kann es nur sehr empfehlen und es geht meiner Meinung nach hervorragend auf die typischen Ängste und Denkbarrieren ein, welche aufkommen, wenn Menschen den Staat konsequent ablehnen, weil nur durch ein eigenverantwortliches und respektvollen Umgang miteinander eine Gesellschaft in Frieden und Freiheit zu ermöglichen wäre, doch überzeugt euch selbst!




Der Voluntarismus ist die konsequente Schlussfolgerung einer friedlichen Gesellschaft, welche auf Freiwilligkeit beruht. Gewalt in jeglicher Form, außer zum Zwecke der Selbstverteidigung, lehnen Voluntaristen ab! Ihre Erkenntnisse beruhen auf ein altbewährtes Mittel der Wahrheitsfindung, der Philosophie. Sie dient ebenso Handlungen moralisch zu bewerten.

Vielen bereitet allein die Vorstellung einer Gesellschaftsordnung ohne Staat großes Unbehagen. Obwohl der Staat jeden Tag auf uns Gewalt, wie beispielsweise in Form von Zwangsabgaben durchsetzt. Diese werden zur Finanzierung von uns nicht gewünschter Projekte, wie Kriege oder Bankenrettungen, eingesetzt. Bietet der Voluntarismus eine Alternative?

Interesse geweckt?

Dann besucht heute Abend die Seite OkiTalk mit dem Moderator Icast4you.

Viele weitere tolle Beiträge, welche sich umfangreich mit Themen rund um wahrer Freiheit und allem was dazu gehört auseinandersetzen, findet ihr in dem bereits mehrmals von mir erwähnten Projekt -> FreiwilligFrei

Kommentare:

Blogbuehne hat gesagt…
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Blogbuehne hat gesagt…

Was kostet die Freiheit?

Frei ist nur die Jugend - Jugend, die nicht Immobilien, sondern Hoffnungen hat, ist in der Tat am leichtesten zu mobilisieren für Freiheitskämpfe. Heute würde ich nicht auf die Barrikaden gehen, und erst recht nicht für die Freiheit. Und nicht nur, weil ich Kinder und eine Wohnung mit Balkon habe, sondern auch weil ich nicht mehr an die Revolution glaube – ihre nukleare Kraft ist von den Mächtigen längst gut erforscht und wird systematisch zu ihren Vorteilen als Waffe eingesetzt – außenpolitisch als Waffe gegen nicht konforme Regime, innenpolitisch – in Clan-Auseinandersetzungen. Nach solchen Revolutionen wird vieles anders, aber selten besser (s. Ukraine, wo jetzt nach der Revolution die Oligarchen untereinander kämpfen, wer der Präsident wird).
Mit dem heutigen Wissen würde ich mir damals sagen: Hör auf durch die Straßen zu schlendern und zu schwärmen – gehe mit deinem Diplom in die Schule, stelle dich vor die Klasse und tue deine Arbeit möglichst gut. Bewahre Ruhe, denn während ihr berauscht nach Freiheit gerufen habt, wühlten unsichtbare räuberische Hände in euren Jackentaschen… Ich würde mir damals auch wünschen, mehr Zeit mit meiner Oma zu verbringen, die sehr krank war – jetzt, wo sie tot ist, vermisse ich diese versäumten Stunden sehr…