Sonntag, 15. Januar 2012

Die Kriegsgefahr wächst rapide

Eine mediale hochwertige Präsentation der aktuellen Spannungslage im Nahen Osten und möglichen Szenarien von Kriegshandlungen und deren Folgen.



Videoquelle:

Videoinfo: Die Weltlage ist extrem ernst. Eine Warnung aus Russland lautet:
"Die Wahrscheinlichkeit einer militärischen Eskalation des Konfliktes existiert, und Israel übt dazu Druck auf die Amerikaner aus. Die Gefahr eines US-Militärschlages gegen Iran ist sehr real. Gegenwärtig sehen die USA den Iran als Hauptproblem."

(Vorsitzender des Russischen Sicherheitsrates Nikolai Patrushev in einem Interview mit der Zeitung Komersant am 12. Januar.)

Aus China (Global Times):
"Das Pentagon drohte am Sonntag, Versuche des Irans, Nuklearwaffen zu entwickeln oder die Straße von Hormus zu blockieren, nicht unbeantwortet lassen zu wollen. ... Die militärische Drohung der USA gegen den Iran ist in Abwesenheit einer Resolution des Weltsicherheitsrats illegal... China stellt sich nicht gegen die USA, sondern nur gegen einen möglichen Krieg. ... Die USA riskieren sehr viel mehr bei einem Angriff auf den Iran als China."

Persönliche Anmerkung zur BÜSO

Die BÜSO ist in der Vergangenheit stets durch deutliche Positionen des aktuellen politischen Geschehens aufgefallen und setzte sich klar für mehr Bürgerrechte ein. Auch die mediale Präsentation der Webseite und die ausgewählten Themen zeigen das hier intelligente Leute eine wichtige Arbeit in der heutigen eher eintönigen medialen Umwelt bieten.

Meine Kritik richtet sich eher an die Formulierungen im Parteiprogramm. Mit dem Trennbankensystem und der Wichtigkeit von Wohlstand und Fortschritt einer Gesellschaft, hat die BÜSO durchaus wesentliche Punkte der aktuellen Schieflage erkannt. Dennoch glaube ich, dass die alleinige Unterstütung von beispielsweise Infrastrukturprojekten durch die Regierung auch nur eine Art Injektion für die Wirtschaft durch Eingriff höherer Institutionen darstellt, ähnlich wie das aktuelle Schuldenmanagement innerhalb der Eurozone. Mich würde interessieren wie die BÜSO zur Fed (US-Notenbank) und dem heutigen Schuldgeldsystem und dem Fraktionalen Reservesystem steht?

Durch die Suche ließen sich durchaus Meinungsäußerungen der BÜSO zur Fed finden:

Webcast Frage 10: Wie sollten wir mit der Federal Reserve umgehen?
Federal Reserve: Steuergelder für die Banken, während Bundesstaaten kollabieren

Allerdings bestätigen sie meine bisherige Meinung. Diese Bürgerrechtspartei ist zentral auf das Ehepaar LaRouche zugeschnitten. Die Lösungsansätze wirken auf mich zu verkopft und offenbaren eine intellektuelle Verblendung ihrerseits. So begründet die BÜSO beispielsweise die Wichtigkeit von Wirtschaftsprogrammen durch historischen Bezug auf den New Deal. Ich erkenne hier für mich nur Regulierungen staatlicher Institutionen nach strengeren Maßregeln und wäre ein Schritt in die Vergangenheit, der den Waren Kern der heutigen Krisen nur abmildern würde, jedoch nicht in der Lage die Unmenschlichkeit des momentanen System tatsächlich zu bändigen.

Nichtsdestotrotz lassen sich viele nützliche Informationen von der BÜSO beziehen und im Gegensatz zu anderen Parteien, zeigen sie in Fragen wie der EU Politik und weiteren bürgernahen Themen eine Vernunft orientierte Einstellung.

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