Dienstag, 11. Oktober 2011

Rolf Hochhuth - Freiheit und Diktatur in Zeiten von Computer und Internet

An jedem ersten Donnerstag des Monats begrüßt der Chefredakteur Jürgen Elsässer im Berliner Viethaus mit dem Erscheinen der neuen Compact-Ausgabe eine Podiumsrunde vor Publikum. 

Am 6. Oktober fanden sich der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth, sowie Klaus Höpke, ehemaliger stellvertretender Kulturminister der DDR, im Viethaus an der Leipziger Straße in Berlin ein.

Rolf Hochhuth begann mit einer Lesung aus seinem Werk Alan Turing. Darauf folgte eine anregende Podiumsdiskussion, welche unterschiedlichste Epochen der jüngsten Zeitgeschichte unter aktuellen Aspekten aufgriff.

Klaus Höpke, Rolf Hochhuth, Jürgen Elsässer


Wie bereits bei den vergangenen Veranstaltungen, könnt ihr den kompletten Abend auf YouTube verfolgen. Alle weiteren Infos auf http://www.compact-magazin.com/



COMPACTTV

Info:
http://www.compact-magazin.com/ Oktober-Heft unseres Magazins mit dem Titelthema „Zurück zur D.-Mark!"

Die monatliche Podiumsveranstaltung des Compactmagazines am 6. Oktober im Viethaus Berlin. Heutiger Podiumsgast der deutsche Dramatiker Rolf Hochhuth (* 1. April 1931 in Eschwege). Internationalen Erfolg erzielte er mit dem „christlichen Trauerspiel" Der Stellvertreter. Als rigoroser „Moralist und Mahner"[1] setzte sich Hochhuth wiederholt mit der NS-Vergangenheit und aktuellen politischen und sozialen Fragestellungen auseinander. In einer Vielzahl Offener Briefe versuchte er seit den sechziger Jahren, Einfluss auf die Politik zu nehmen, und „fordert deren moralische Erneuerung."

Als weiteren Vertreter auf dem Podium gab uns der langjährige Freund des Dramatikers Klaus Höpke die Ehre. Klaus Höpcke war lange Jahre stellvertretender Kulturminister der DDR.

Besuchen sie uns auf unserer kommenden Veranstaltung am ersten Donnerstag im November. Nähere Infos unter: http://www.compact-magazin.com/


Noch ein paar weitere Infos zum behandelten Buch und Alan Turing.



 Auszug einer Amazon-Kundenbewertung:
Das Buch ist nach Alan Turing benannt, der zur Zeit des Zweiten Weltkrieges für den britischen Geheimdienst an der Entschlüsselung deutscher Funksprüche gearbeitet hat.

Die Erzählung beruht dabei größtenteils auf dem fiktiven Tagebuch einer gleichfalls fiktiven Monica, die Turings Angestellte gewesen ist. Sie handelt und berichtet im Kern von einigen Ereignissen der Kriegs- und Nachkriegszeit, die jedoch nur den Anlaß geben für zahl- und umfangreiche Räsonnements und kritische Exkurse über die Kriegsführung und ihre moralischen Probleme, zu Zeitdiagnosen und zum Umgang mit der Wahrheit in Politik und Krieg. Aber auch so etwas wie eine Bewertung des Philosophen Hegel und Überlegungen zu Mode-Konventionen finden ihren Platz. Gleichwohl weist Hochhuth eine detailierte Kenntnis der erwähnten Kriegsereignisse auf.

Zur Person Alan Mathison Turing:

Alan Mathison Turing ist einer der Urväter des digitalen Computers. Seine Turing- Maschine ist das theoretische Modell der Computer. Alan Turing wusste bereits damals, was ein Computer irgendwann leisten wird. Im zweiten Weltkrieg entschlüsselt er die Funksprüche der Deutschen und knackt die Dechiffriermaschine Enigma. Jahrelang bleibt dies allerdings ein Geheimnis. Erst mit der umfangreichen Biographie von Andrew Hodges 1985 bekommt Alan Turing die Anerkennung, die er zu seinen Lebzeiten nicht bekommen durfte. 

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