Mittwoch, 7. September 2011

11. September - Emotionen statt Fakten?

Das Thema 11. September ist momentan wieder oben auf, da wir uns dem 10-jährigen Jubiläum der Terroranschläge auf unsere Freiheit nähern.

Ehrlich gesagt, wenn ich die Berichterstattung in den Medien zu diesem Thema versuche zu verfolgen, endet es in der Regel damit, dass ich nach 3 Minuten den roten Knopf der Fernbedienung als Notausgang verwenden muss, weil das Big Buisness TV sich momentan nicht im Geringsten die Mühe macht Fakten zu betrachten oder eben zu widerlegen, selbst die Diskreditierung scharfer Kritiker ist ins Hintertreffen geraten!

Die neue Propagandamasche der TV-Anstalten heißt Emotion. Man greift Einzelschicksale völlig aus dem Zusammenhang und baut darum eine nette Story. Ich denke RTL hat hier mit Peter Kloeppel den Vogel abgeschossen, waoh, die Völkerrechtsverbrechen im Irak, Afghanistan und nun Lybien völlig bei Seite zu lassen und die Welt als schon immer in der Wiege des heilbringenden Terrors für die Rüstungskonzerne und Erdölgesellschaften darzustellen. Ich kann nur sagen eine beachtliche Leistung RTL und Herr Kloeppel, dass sie nicht vor Scham im Boden versinken, vor einem Millionen Publikum aufzutreten, herausgeputzt im schicken Anzug, dem netten Lächeln, dem jede Schwiegermutter erlegen ist, würde sie denn so ein Mann jemals belügen?

Die Scheinheiligkeit der massenmedialen Ausgüsse kennt einfach keine Grenzen! Wie ein Herr Kloeppel am Abend seine Kinder offenherzig in die Augen blicken kann, wenn anderswo auf der Erde Kinder schon vor ihrer Geburt völlig missgebildet werden und dies durch den Einsatz von Depleted Uranium, dank der Weltallianz NATO, ist für mich persönlich schleierhaft und zeugt von tiefer Doppelmoral! Doch solch eine nüchterne Betrachtung von glasklaren Fakten, lassen sich halt nicht so recht mit der heilen TV-Welt verknüpfen...

Doch wir waren bei 9/11 stehen geblieben, aber vlt. bemerkt der ein oder andere neue Leser warum dieses Thema so brisant ist und das hier deutlich mehr vergraben liegt, als die äußere Fassade vermuten lässt.

Was ist mit den vielen ungeklärten Fragen von Architekten, Zeugen wie Feuerwehrmännern, Rettungssanitäter, Hinterbliebene der Opfer, Chemiker, Journalisten, Politiker uvm.

Wo bleiben denn die guten Dokus wie:


In der Medienlandschaft im deutschsprachigen Raum scheint was 9/11 angeht ein völliges Black Out zu herrschen.

Zumindest kleine Printpublikation zeigen, dass es auch anders geht, daher wollte ich euch gern auf den folgenden Artikel von Paul Schreyer hinweisen. Ich hatte über ihn bereits einige Worte zu der Compact-Magazinveranstaltung vom Juli verloren.

Wer steuerte die Flugzeuge?

Ebenso sei auf die Zeitschrift Hintergrund hingewiesen, welche in der aktuellen Print-Ausgabe aufzeigt, dass Journalismus auch anders geht, anstelle des Leitsatzes eines frischen Journalistikstudenten im 1. Semster, wie "Das Medium ist die Botschaft!"

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