Donnerstag, 4. August 2011

Musik als Waffe

Sesamstraßenlieder auf Overdrive oder Johny Cash sein Klassiker "Ring of Fire" überlagert mit Hardcore/Deathmetal mag im ersten Moment beim Zuschauer eher belustigend wirken. Aber man stelle sich vor, man würde in ein arabisches Land verschleppt, stundenlang eingesperrtund mit nichts weiter als massivst dröhnenden Kopfhörern orientalischer Musik beschallt?

Ich bezweifle das diese Vorstellung belustigend wirken mag, aber das ist es was Gefangene in Guantánamo erleiden mussten. Musik als psychisches Folterinstrument. Viele Einblicke unterschiedlichster Kulturen und deren Einfluss durch Musik.

Nebenbei sei noch angemerkt, dass eine Pauschaldefinition von Gut und Böse keinen Sinn macht.

Nehmen wir die Stelle des US-Soldaten, wo er seinen Lieblingssong in Kampfsituationen vorstellt. "Let the Bodys hit the Floor" von Drowning Pool. Ich persönlich habe lange Zeit sehr intensiv eine ganze Reihe von Interpreten des NU-Metal gehört.Dieses Genre setzt unheimliche Energien in einem frei! Ich finde es ideal zum Sport machen.

Der Soldat hört die Musik beim töten. Für mich offenbart dies, die Entmenschlichung der amerikanischen Gesellschaft, aber was kann nun bitteschön die Musik dafür, richtig, gar nichts! Letztendlich treffen wir die Wahl, wie wir die Musik für uns gebrauchen.



Quelle: YouTube

Videobeschreibung:
So positiv Musik normalerweise auf Menschen wirkt, sie kann auch als Waffe missbraucht werden. Eine Doku beschäftigt sich mit deren Einsatz zu Kriegszwecken.Das repetitiv-üble Programm einiger Radiostationen hierzulande vermittelt eine leise Ahnung vom Terror, der von Musik ausgehen kann. Ob preussischer Marsch, afrikanischer Kriegstanz oder lärmender HeavyMetal: Seit jeher werden kriegerische Handlungen von Klängen und Rhythmen begleitet, welche die Kämpfer in Blutrausch versetzen oder den Gegner zermürben sollen.

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