Mittwoch, 23. März 2011

Kein Krieg durch die EU! - Nigel Farage

Am 16. März 2011 fand in Brüssel erneut eine Sondersitzung der Präsidenten statt. Auf der Sondersitzung vom 4. Februar dieses Jahres, nutze ja Herr Farage bereits die Gunst der Stunde, um mit den Ratspräsidenten Herrn Van Rompuy eine frohe Botschaft zu teilen.

Auch dies Mal widmete Nigel Farage seine ganze Aufmerksamkeit an Herman Van Rompuy und brachte ein große Farbfotografie mit, auf dem Herr Van Rompuy händchenhaltend mit Herrn Gadaffi, dem tüchtigen Diktators Libyens, freudestrahlend in die Kamera blickt.




Als ihn Herr Farage allerdings im Plenarsaal darauf anspricht, ist Herrn Van Rompuy das Lächeln schnell wieder vergangen. Die Aufforderung Farages, einer Entschuldigung, entgegnet Van Rompuy mit dem typischen "Argumentum ad hominem". Bloß nicht auf die Argumente des Redners eingehen, ihn aber stattdessen schlecht aussehen lassen.

Wieder einmal zeigt uns der EU-Krösus wer hier wen regiert! Sonst gab es in dieser Sitzung wenig Lichtblicke. Eine Stellungnahme bezüglich der Außenpolitik der EU im Falle Libyen, enthielt sich Van Rompuy ebenso, da es unter den Mitgliedsländern in dieser Frage keinen gemeinsamen Konsens gäbe, somit könne die EU leider keine außenpolitische Haltung repräsentieren. Doch er fügte an, dass man daran arbeite, dass sich das zukünftig ändern wird.

Und da muss ich dem EU-Ratspräsidenten Recht geben. Was sich die EU-Kommission und der Europäische Rat in den Kopf setzen, das packen die auch. Man muss nur penetrant am Ball bleiben, alle Lobbynetze nutzen und die Rechtsstaatlichkeit und Souveränität der europäischen Völker weiter mit Füßen treten

Das fängt bei so banalen Sachen wie der Glühbirne oder einer auswuchernden Karamellbonbonverordnung an, endet allerdings bei der hinterlistig installierten Transferunion, alles vollführt durch die Umsetzung des Lissabonner Vertrages, der beinahe einer Verfassung der EU gleicht, aber nicht so heißt! Doch sicher ist, das der EU-Kraken seine Tentakeln weiter in alle Richtungen strecken wird, um ihr Leben demokratischer zu gestalten;-)

Sonst kam halt wieder die üblichen Forderungen nach einer Wirtschaftsregierung oder der verstaubten Tobin-Steuer, die noch modern als EU-Finanztransaktionssteuer als Retter der Krise empor preschen soll, obwohl schon lange bekannt ist, dass dieses Finanzinstrument, abgesehen von einem sprudelnden EU-Steuertopf, in einer freien Wirtschaft erheblich Schaden anrichten muss. In mir zückt sich eher ein recht unbehagliches Gefühl, was diese unaufhörlichen Forderungen nach noch mehr Macht einer Wirtschaftsregierung innerhalb der EU bringen soll.

Den Verlauf um die Klage um den Euro Rettungsschirm und der aktuelle Stand der Wirtschaftsreformen zur Stabilisierung der Euro-Zone, innerhalb der Europäischen Union, kann man auf dem Blog von Peter Boehringer nachlesen.

Und wer sich entweder mal so richtig aufregen will, für welche hirnrissig vorgeschlagenen Symptomdoktoreien unsere Steuergelder so auf den Kopf geklopft werden, wie sich der EU-Krösus in seinen Unvermögen den Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen, selbst beweihräuchert und obendrein gleichtzeitig vor Langer Weile kurz vor dem Abnicken stehen möchte, der kann sich diese Inszenierung ja mal selbst anschauen, aber sagt nicht ich hätte euch nicht gewarnt!

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