Dienstag, 1. Februar 2011

Geld als Schuld

Wie entsteht überhaupt Geld? Wissen sie es? Paul Grignons eindrucksvoller Film erklärt in anschaulicher Weise, warum alle Welt soviele Schulden hat - und was man dagegen tun könnte! Gerade mal so lange wie eine Schulstunde, erklärt dieser Film mehr über unsere Welt, als uns in Jahren des Schulbank Drückens jemals gezeigt wurde.
Wenn auch sie tagtäglich dem lieben Geld nachjagen, wird die verblüffende Erkenntnis der wahren Natur ihrer Beute sie mit Sicherheit interessieren! Und wenn nicht, gibts natürlich das Geld zurück.



Seit Juli 2009 erfreut sich dieser Film höchster Beliebtheit auf meinem YouTube Kanal. Beinahe noch spannender sind die heißen Duelle im Kommentarbereich (siehe: Geld als Schuld ).

Ich selber beschäftige mich nun seit über 3 Jahren mit dem Geld- und Wirtschaftssystem und überhaupt bin ich erst durch diese Thematik auf die Wahrheitsbewegung gestoßen. Es gibt inzwischen dutzende Vorträge, Filme, Artikel und Bücher zur Thematik, dennoch habe ich das Gefühl das durch gewisse Fokussierungen und Symptomdiskussionen, das eigentliche Problem des derzeitigen Wirtschaftssystems nicht erkannt wird!

Der Zinsmythos - Ist der Zins die Wurzel allen Übels?

Ich würde den Zins als einen Parameter im Geldsystem bezeichnen, der das Angebot und die Nachfrage von liquiden Mitteln regelt. Außerdem könnte man ihn als Gewinnbeteiligung bezeichnen, da nun mal jeder Unternehmer, der sich Geld borgt, einen Gewinn erzielen will/muss, um Löhne, Material, Zinsen, Kredite und weitere Kosten decken zu können.

In einem Geldsystem, in  dem das Geld NICHT gegen SCHULD geschöpft wird!!!, es also auch kein Fraktionales Reservesystem gibt, mit denen man die heutigen Schuld/Kreditblasen erzeugt und somit das Geld zu 100% gedeckt ist, wären Geschäftsbanken nichts weiter als normale Marktteilnehmer, die mit der Ware Geld handeln.

Es ist absolut offensichtlich, dass es vollkommen absurd wäre, einem Marktteilnehmer seinen Gewinn streitig machen zu wollen. In der Folge wären keine Marktteilnehmer mehr vorhanden, da ja niemand mehr einen nutzbaren Gewinn erzielen dürfte. Der Anreiz seine Waren/Dienstleistungen anzubieten, wäre nicht mehr vorhanden.

Warum ist der Zins im jetzigen System schädlich?

Das größte Übel in der Geschichte des Geldwesens ist wohl die Konstruktion des Geldmonopols. Es gibt heute wenige Großbanken, die in einer Art Kartell vereint sind. (siehe: Amerikanische Notenbank FED, ihre Gründung 1913, Federal Reserve Act, "Kreatur von Jekyll Island" oder auch Doku "Freedom to Facism")

Das heutige Zentralbankensystem herrscht über das Geld. Zum einem müssen sich Staaten bei privaten Geldinstituten  verschulden, um ihre Zahlungsfähigkeit zu erhalten. Dies geht so lange gut, bis man vom BIP die nötigen Zinsen für die auftürmenden Kredite nicht mehr decken kann.

Noch deutlicher, der Staat bzw. seine Bürgen, also WIR ALLE, müssen uns bei privaten Bankiers, die niemanden Rechenschaft schuldig sind und über dem Gesetz stehen, verschulden. Wir verkaufen quasi unsere Seele und geben unsere Zukunft in die Hände von skrupellosen Finanziers, die dieses Spiel bereits seit langem mit den Völkern unseres eigentlich friedlichen Planeten treiben (siehe monetäre Geschichte: "Secret of Oz deutsch").

Die Geschäftsbanken sind durch einen externen Geldkreislauf an die Zentralbanken gekoppelt (Zentralbankgeld). Außerdem gestehen ihnen die Zentralbanken das Recht zu, Kreditblasen zu erzeugen, da nur eine Mindestreserve von 10% vorgeschrieben wird. Dies betrifft jenes Geld, welches wir täglich benutzen (Buchgeld, Scheckgeld, Sichtguthaben etc.).

Die Folge ist, dass Banken, welche risikoreiche Geschäfte eingehen, belohnt werden, da höhere Geldverleihung zwar ein größeres Risiko mit sich trägt, aber eben die Zinseinnahmen vom aus dem Hut gezauberten Geld sprudeln lassen. Der Gipfel der Perversität dieses menschenverachtenden Systems sind die sogenannten Bankenrettungen durch den Staat.

Dies ist nichts weiter als schonungslose Erpressung gegenüber den Staaten bzw. der Regierung. "Die Banken" zwingen UNS in Form der gewählten "Vertreter" dazu, die verbrecherischen Geschäfte, welche nun geplatzt sind, aus Steuergeldern zu decken. Oder anders ausgedrückt, man nutzt die Macht des Geldmonopols und droht mit einem Chaos. Das Kind nennt sich "Systemrelevant" (to big to fail) und daraus resultierend entstand das Unwort des letzten Jahres, welches Politiker immer häufiger im Zuge der Finanzkrise gebrauchen: "Alternativlos".

Durch viele weitere heutige Anlageformen, Finanz- und Kreditmodelle oder durch das Schaffen von Offshore Banken auf sonnigen Südseeinseln fernab von einer Finanzaufsicht und vieles mehr, wird heutzutage mit unvorstellbaren Geldsummen hantiert, die fernab jeder Realität bestehen.

Nur durch Aufklärung über das aktuelle Schuldgeldsystem und seine vielen schädlichen Triebe auf alle Bereiche der Gesellschaft, können wir uns aus der Schuldfessel befreien, geschweige denn überhaupt erst einmal erkennen.

Ich hoffe das dieser Beitrag den Fokus auf das Wesentliche lenkt und würde mich über geistreiche Kommentare & Diskussionen erfreuen, welche nicht zum x.-ten mal mit abgedroschenen Schauergeschichten über systembedingte und symptomatisch auftretende Probleme wie dem Zins aufkreuzen, ohne genauen Bezug darauf zu nehmen, in welchem Kontext er schädlich ist, aber er ist definitiv nicht das universelle Übel schlecht hin!

Weitere Informationen:
Heutige Geldschöpfung
Oliver Janich - Die Methode Asterix - Wie wir unabhängig leben können
Der Turmbau zu Basel: Geheimpläne für eine globale Währung
Der »Große Bruder« in Basel: Financial Stability Board untergräbt nationale Souveränität
Das Spiel heißt Enteignung durch Schuldgeld
Gedanken zum Geld 1
Im Hamsterrad auf der Jagd nach Schulden
Das globale Monopoly in Wechselwirkung mit der Geldschöpfung
Und plötzlich ist das Haus weg - Globalismus, Kapitalfreiheit und Heuschrecken

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Einfach nur fantastisch!!! Banken sind also wie Geldfälscher: Sie Drucken Geld (sie verleihen kein Geld) ohne Gegenwert. Der Unterschied ist nur dass dieser Betrug staatlich genehmigt ist. Sollte Pflichtfilm in allen Schulen werden! Danke an die Macher!

Peter Free hat gesagt…

Liebe Mitmenschen,
es ist aus mit der Macht des Geldes.
Zitat von Erzengel Gabriel („Die Gesellschaft 2015“, S. 32f ): „Ein Crash des Finanzsystems steht euch bevor, und ihr könnt dieses Mal die Tragweite nicht mehr kontrollieren. Das gesamte System bricht in sich zusammen und lässt allen Vermögenswerten keine Chance mehr auf Weiterbestand. Alles bricht zusammen und niemand wird sich dem ganzen Vorgang entziehen können. Ein freudiges Ereignis, das die Menschen befreit von der Macht des Geldes und dem damit verbundenen Missbrauch.“
Peter Free

Peter Free hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Timo Ollech hat gesagt…

Diese vereinfachte Sichtweise habe ich auch erst vor wenigen Tagen abgelegt, in meinem Blog dokumentiere ich die Gedankengänge, die mich zu einem tieferen Verständnis der Zinsproblematik führte: Der Zins ist nicht das Problem, sondern seine Garantie.
Die tatsächlichen Übel sind aber auch nicht leicht zu verdauen...