Mittwoch, 19. Januar 2011

Der Doppelmord an Uwe Barschel

Mir selbst war der Name Uwe Barschel und die Bedeutung seines Wirkens lange unbekannt und ich glaube, dass das in meiner Genereration und den Folgenden, dank der hervorragenden Medienverblendung die Mehrheit betrifft.

Ich selbst bin durch ein Youtube-Video der Band "Die Ärzte" auf den Namen Uwe Barschel gestoßen:

[2/2] Die Ärzte - Skandalauftritt 1987 im Alabama in München
(ab 3:35 die Worte die Günther Jauch zu einer späteren politisch korrekten Stellungnahme ermutigen, ab 8:30 Jauchs öffentlich politisch korrekte Entschuldigung)

Ich persönlich fand es schon interessant, wie scheinbar das öffentliche Meinungbild um den Fall Uwe Barschel strickt verteidigt werden muss und auch wo ein Herr Jauch heute in seiner Karriere angelangt ist...

Das Interview fasst noch mal einige Aspekte und Hintergründe zum Wirken und Erfolg der Person Uwe Barschel zusammen, sowie neue Fakten und Belege, welche den offiziell verkündeten Selbstmord von Uwe Barschel äußerst fragwürdig erscheinen lassen.

Videobeschreibung:

Playlist: http://www.youtube.com/view_play_list...

Am Morgen des 11. Oktober 1987 wurde die Leiche des ehemaligen Ministerpräsidenten von Schleswig Holstein, Uwe Barschel, im Hotel Beau Rivage in Genf gefunden. Obwohl die Politik und führende Medien sich seither bemühten den Todesfall als Selbstmord darzustellen, führten zahlreiche Spuren und Indizien zur Gewissheit dass es sich nur um Mord handeln kann. Wolfram Baentsch hat in seinem Buch Der Doppelmord an Uwe Barschel die genauen Todesumstände deutlich aufgezeigt, und enthüllt auch eine beispiellose Rufmordkampagne, die hinter dem Todesfall Barschels steckt. Offensichtlich haben politische Kreise bis heute ein Interesse daran Barschel als einen schlechten Menschen und Politiker darzustellen, der in Waffengeschäfte verwickelt war. Wolfram Baentsch zeigt einen anderen Barschel, der selbst erst spät von dubiosen Geschäften erfahren hatte, und diese an die Öffentlichkeit bringen wollte. Offensichtlich bedeutete dies eine Gefahr für bestimmte Kreise, die sich dieser Gefahr zu entledigen wussten. Deutlich wird auch die Rolle der Geheimdienste in diesem traurigen Spiel, denn ohne sie wäre Barschel vielleicht noch am Leben.

Zur Erinnerung: Der vormalige schleswig-holsteinische Ministerpräsident Uwe Barschel (CDU) wurde am 11. Oktober 1987 tot in der Badewanne seines Zimmers im Genfer Hotel „Beau Rivage" aufgefunden. Bereits am 31. Mai 1987, kurz vor Beginn des Wahlkampfs für die Landtagswahl 1987, überlebte Barschel einen Flugzeugabsturz auf dem Flughafen Lübeck-Blankensee nur knapp.
Neun Tage vor seinem Tod, am 02. Oktober 1987, war Uwe Barschel vom Amt des Ministerpräsidenten aufgrund der sog. „Barschel-Affäre" (auch „Waterkantgate") zurück getreten. Bei dieser ging es um rechtswidrige Operationen zur persönlichen Diffamierung des damaligen Kandidaten der SPD für das Amt des Ministerpräsidenten Björn Engholm.


Die offizielle Darstellung der behördlichen Untersuchungen der Todesumstände Uwe Barschels tendierten schnell zur Annahme, dass es sich um Selbstmord gehandelt habe. Angehörige und unabhängige Beobachter und Experten gingen jedoch stets von Mord aus.
In dem Buch „Geheimakte Mossad" des ehemaligen Mossad-Agenten Victor Ostrovsky (München 1994, S. 290 bis 299) wurde bereits im Jahr 1994 die Mordthese erhärtet. Dort beschrieb Ostrovsky, wie der Mord an Barschel abgelaufen war. Hintergrund der Konspiration bzw. der Ermordung war demnach Barschels Weigerung, einen illegalen Waffenhandel des israelischen Geheimdienstes Mossad zu ermöglichen. Zudem drohte auch noch Barschels Aussage vor einem Untersuchungsausschuss. Ostrovsky: „Barschel musste gestoppt werden, bevor er als Zeuge aussagen konnte".

Heute, 23 Jahre später, scheint der Mord an Uwe Barschel, verübt durch den israelischen Geheimdienst, die zionistische Terrororganisation Mossad, eigentlich endgültig aufgeklärt. Allein die NATO-hörigen Behörden des BRD-Regimes versuchen weiterhin den Terrorakt offiziell nicht justiziabel zu machen.

Am Wochenende wurde ein aktuelles Gutachten des renommierten Schweizer Toxikologen Prof. Hans Brandenberger, das die „Welt am Sonntag" veröffentlichte [1], bekannt.
Darin konkludiert der Wissenschaftler anhand konkreter Untersuchungen, dass der Mossad Barschel ermordet hat. Demnach stimmen die chemischen Analysedaten bis in Details mit dem Mordablauf überein, welchen Victor Ostrovsky in seinem Buch schilderte. Im Unterschied zu anderen Erklärungen „beschreibt Ostrovsky ein Szenario, dass mit den Analysedaten erstaunlich gut übereinstimmt", erklärt Prof. Brandenberger, der als der wichtigste Gutachter in dem Fall gilt.

Der Kieler CDU-Abgeordnete Kalinka forderte in der Mainstream-Zeitung „Die Welt", an den Asservaten wie Kleidung und Organen mit neuen technischen Möglichkeiten Spuren zu sichern, die auch für einen DNA-Abgleich genutzt werden könnten.
Die Bundesregierung müsse alle Akten über den Fall Barschel zur Verfügung stellen. Auch der frühere Leiter der Lübecker Staatsanwaltschaft Heinrich Wille sieht dem Bericht zufolge durch das neue Gutachten seine Vermutung bestätigt, dass ein professionelles Killerkommando für den Tod Barschels verantwortlich war. „Brandenbergers Aufsatz enthält neue Erkenntnisse, die geprüft werden sollten", forderte Wille.

Es ist schon erstaunlich, wie deutsche Behörden wiederholt Hyperaktivitäten wegen einer angeblichen islamischen „Terrorgefahr" entwickeln - in Bezug auf einen höchstwahrscheinlich realen Fall seitens der Zionisten in Israel aber auffällig schweigsam bleiben.
Da zwingt sich unweigerlich die Frage auf: Inwieweit ist deutsche Politik und sind deutsche Behörden ggf. in Terror- bzw. Mordoperationen des Mossad verstrickt?

[1] http://spedr.com/z30w

VICTOR OSTROVSKY - Geheimakte Mossad (PDF Download)
http://www.uploadarea.de/files/ge9e6n...


Weitere Informationen:
Mordopfer Uwe Barschel – Wann sagt die Regierung uns endlich die Wahrheit?
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