Samstag, 4. September 2010

Golf von Mexiko - Methanfluss und massiver Coreexiteinsatz?

Der Golf von Mexiko mit dem Unglück der Deepwater Horizon bestimmte wochenlang die Schlagzeilen. So lange man hier Bilder von in ölgetränkten Tieren, Leid, zerstörte Existenzen, dramatische Einzelschicksale, Rettungsaktionen von sich "aufopfernden" Politikern und Ähnliches in den Medien präsentieren konnte, war das Thema gut genug. Nun scheint der Medienhype langsam abzustumpfen, aber die Probleme bestehen weiter hin, werden aber dennoch vom Massenbewusstsein kaum noch vernommen.

Wie heuchlerisch und verlogen muss man sein? Man piekt mit den Finger in der Wunde, man quält das Massenbewusstsein mit entsetzlichen Bildern, die nicht so ganz in die heile Werbe~ und Konsumwelt passen mögen. Versteht mich nicht falsch, investigativer Enthüllungsjournalismus und realitätsnahe Momentaufnahmen sind eine feine Sache, aber was nützen sie, wenn die Hintergründe der wahren Ursachen verschleiert werden (Ölpest: Déjà-vu im Golf von Mexiko) und der inszenierte Appell an die Empathie letztendlich nur dazu dient, die eingeschlafene Opferbereitschaft zur Annahme neuer Umweltregulierungen wieder neues Leben ein zu hauchen. Alles eine Inszenierung? Warum? Was steckt dahinter?

Ja wir Menschen sind so gewissenlos, wir sind alle räudige Umweltsünder und sollten am Besten auf der Stelle die Fortpflanzung und Atmung einstellen. Da wir das nicht freiwillig machen werden, werden wir von den Behörden dazu gezwungen werden.

Freut euch auf zunehmende Regulierungen und weiterer korrupter Steuern, sowie den daraus resultierenden milliardenschweren Emissionshandel. Das alles dient dazu unsere Gesellschaft in eine postindustrielle Phase zu führen. Die Industrie wird auf das Minimalste reduziert, Arbeitgeber werden im zunehmenden Maße Großkonzerne sein, auch wenn es viele bunte Label und Marken zu geben scheint, der Mittelstand wird ruiniert und somit abgeschafft, die Keimzelle aus der liberale, volksnahe Bewegungen empor steigen könnten, wird durch Bürokratie, Co-2 Steuern, vielen weiteren Regulierungen, ausgehend von den EU-Behörden oder staatlichen Ministerien im Einklnag mit der Industrie, bestimmt werden.



Man baut auf Ende diesen Jahres, 29.11.-12.12.2010 in Cancun stattfindende Klimakonferenz und Alternativgipfel, die nun zum "Endziel" (man nennt es begreiflicherweise nicht so), der Verteufelung des "schädlichen Klimagases" CO2 führen kann. Dazu braucht man wohl ein Szenario im Golf von Mexiko - dem Veranstaltungsort der nächsten Konferenz, der dann keine Fragen mehr zulassen wird.- angesichts ölverkleisterter Strände, wabernder Ölmassen im Meer, appokalyptischer Berichterstattungen, kläglich und exzellent brilliant in Szene gesetzter, krepierender Vögel. . - Nein ich bin nicht herzlos, auch mich zerreißen jene Bilder und Berichterstattungen, gerade weil ich ein sehr Natur verbundener Zeitgenosse bin.
Ich erkenne nur, daß jene Bilder der Ausbund unmenschlichem Machtbestrebens sind. - Man impliziert damit dann die Notwendigkeit, daß man auf den CO2 - Träger Erdöl verzichten muß. Man wird es damit schaffen, daß man einerseits das Öl verknappen kann, daß man die Schwellenländer von ihrem eigenen Ölhahn abschotten und letztlich über CO2 Steuern restlos ausbluten, aushungern und abhängig machen kann. Man bereitet sie vor, daß der IWF dann schalten und walten kann, wie gehabt.

Dort geht die Reise momentan hin oder wir entscheiden uns anders und schauen diesen unfassbar gewaltigen Berg an dreckigen Lügen, wahnwitziger Machtzentralisierung und grenzenloser Korruption endlich ins Gesicht und sagen, Nö, mit mir nicht mehr, ihr habt mich alle lange genug verarscht und könnt mich mal ..., wenn dieser Prozess einsetzen sollte und ihr durch die Hintergrundinformationen der Netzwelt besser dieses Theatherstück nachvollziehen könnt und man wieder die Teilhabe am gesellschaftlichen Puls entdeckt, sich für gemmeinsame Ziele und Werte einsetzt, dann sind wir auf einem guten Weg und es gibt Licht am Ende des Tunnels.

Also nach dieser kleinen Darlegung zum massenmedialen Schauspiel der Naturkatastrophe im Golf von Mexiko aktuelle News. Auch möchte ich an dieser Stelle auf das aktuellste Unglück in der Region hinweisen: Vermilion: Neue Bohrinsel im Golf havariert

Die folgenden beiden Beiträge eines Youtubers scheinen einen Methanfluss an einem der Bohrlöcher zu enthüllen und das Andere weist auf massivsten Coreexiteinsatz hin.

Golf von Mexiko- Methanausfluss September 2010 
Golf von Mexiko kommt nicht zur Ruhe- Methanausfluss September 2010

BP fördert weiter Sept2010 massiver Corexiteinsatz 
BP ignoriert die Warnungen vor dem "Disaster im Kommen" und fördert weiter Sept2010

Weitere Informationen:
Golf von Mexiko - Horror wird Wirklichkeit
Tragödie Ölpest US Familien kämpfen mit den Folgen (ZDF Doku)
Deep Water Horizon - Seeboden hebt sich im Golf von Mexiko an
SUPERGAU im Golf von Mexiko: 15,9 Millionen Liter Öl pro Tag + 12,12 Mill. m3 Gas
Kommt jetzt die Sprengung im Golf von Mexiko?
Methan-Desaster und Kriegsrecht am Golf von Mexiko

Kommentare:

Politprofiler hat gesagt…

Genau so ist es! Disziplinierung und Verbote gibt es im Kapitalismus nicht, jeder ist frei in seiner Entscheidung und Entscheidung. Im Kapitalismus erhöht man einfach die Preise durch Steuern und schon ist eine gewünschte Unterschicht (Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger) nicht mehr in der Lage sich Energie zu leisten.

Eine Steuer ist zum Steuern da. Sie hat nichts mit Allgemeinwohl zu tun, sondern mit Beeinflussung und Disziplinierung der Menschen.

Eines sollten wir dabei nicht vergessen. Unternehmen bezahle keine Steuern, sie geben sie einfach in den Preisen an den Endverbraucher weiter. Sie sind die privaten Steuereintreiber unseres Staates. Sie verdienen durch ihren Steuerberater aber kräftig mit - am STAAT.

dr0id hat gesagt…

Und das Öl ist doch noch da: http://www.breakfastpaper.de/2010/09/14/golf-von-mexiko-das-ol-steckt-im-meeresboden/