Samstag, 21. August 2010

Das große chippen hat längst begonnen

Hagbud Seleyn
20. August 2010

Erst kürzlich habe ich den Artikel In den Startlöchern: Indien entwickelt elektronische Ketten um Menschen an ein elektronisches System der Sklaverei zu fesseln - Teil 1 übersetzt, der von einem neuen Identifikations-Nummern Programm in Indien handelt, das ganz offensichtlich als Vorbereitung auf RFID-Chip-Implantate dient. Auch in Deutschland möchte man seine Bürger still und heimlich an das „verchippt“ sein gewöhnen und fängt mal wieder bei den Bevölkerungsgruppen an die sich am wenigsten wehren können: Hartz-4 Empfänger und Kinder.

Ursula von der Leyen, derzeit Bundesministerin für Arbeit und Soziales, hat sogenannte „Bildungs-Chips“ vorgeschlagen, es handelt sich dabei um Scheckkarten die Kindern von Hartz-4 Empfängern ausgehändigt werden sollen. Auf die Karte wird ein bestimmter Geld Betrag überwiesen und die Kinder sollen dann damit Dinge wie Mittagessen, Nachhilfeunterricht, Sportvereine oder Musikstunden bezahlen. Wenn das nicht Vorbereitung auf totalen bargeldlosen Zahlungsverkehr ist, was dann?

„Her mit dem Bildungs-Chip! Für alle!“ postuliert Spiegel-Online und reiht sich dann in die Augen wischende Berichterstattung der anderen deutschen Propagandaorgane ein. Focus-Online verspricht sogar: „Klüger und satter per Bildungs-Chip“.

Verteilt werden sollen die Karten über das Jobcenter, starten soll das Programm ab 2011 und soll vier Leistungen beinhalten: Schulessen, Lernförderung, ein „Schulbasispaket“ sowie Musik- und Sportangebote.

Nach der Pilotphase im nächsten Jahr soll das Programm kontinuierlich ausgeweitet werden, schon jetzt spricht man davon dass dann zum Beispiel auch Geringverdiener die Chipkarte in Anspruch nehmen könnten.

Die Menschen sollten sich im Klaren darüber sein dass es bei diesem und anderen Programmen um nichts anderes geht als die Schaffung eines totalitären, bargeldlosen Überwachungssystems in dem jeder Mensch ein RFID-Chip Implantat trägt und von Supercomputern auf Schritt und Tritt überwacht wird. Diese düstere Zukunftsvision lässt sich verhindern wenn wir bereits jetzt diese Informationen verbreiten.


Quellen:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,712367,00.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-19579/hartz-iv-klueger-und-satter-per-bildungs-chip_aid_543521.html

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

"Diese düstere Zukunftsvision lässt sich verhindern wenn wir bereits jetzt diese Informationen verbreiten."-Würde mal sagen, dass es für das Verhindern schon zu spät ist. Dass genug Leute darüber informiert sind vielleicht nicht, dann sind sie besser darauf vorbereitet.

Johann_Faust hat gesagt…

Noch ist es nicht zu spät...

Anonym hat gesagt…

RFID funktioniert im Gegensatz zu z.B. Handys nur über eine sehr kurze Distanz. Denn der RFID-Chip verfügt über keine eigene Spannungsversorgung (Batterie). Er erhält seine Energie quasi per Funk. Deswegen gibt es zb für den Neuen Perso auch metallische Schutzhüllen. Sie wirken wie ein Faradayscher Käfig.
Ich finde das ist wichtig um zu Verstehen welche Gefahr von RFID ausgehen kann. Ich halte sie für wenig bedrohlich. Jegliche Unterdrückungsinfrastruktur könnte genauso gut auch mit einem Ausweis funktionieren..