Montag, 10. Mai 2010

WÄHRUNGSREFORM in Europa am 10.05.2010

Wie erwartet hat unsere Politik nicht den Mumm aus der Eurozone auszutreten und Herr Dr. Jörn Berninger hatte ja bereits von Anfang an dem Szenario DM2 eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit eingeräumt.

Fazit: Das BverfG gibt der Legislative Recht. Es beugt sich somit dem künstlich politisch erzeugten Druck durch die Krisen. Alternativen werden nicht in Betracht gezogen. Maastricht scheint wohl nicht mehr in das neue globale Denken hineinzupassen und nationalstaatliche Ansichten sind sowieso vollkommen überholt, das lernen heute selbst schon Viertklässler im Geschichtsunterricht.

Interessant wird es, wenn die EU Politiker die Notstandsgesetze aus dem Lissabon Vertrag zum EU Länderfinanzausgleich anwenden werden. So gleiten wir Schritt für Schritt in eine Europäische Finanzregierung und ebnen damit weiter den Weg zum "Global Governance".

Der Deutscher Sparer ist am Ende der Dumme und wird abgestraft. Belohnt werden die Länder, die in den letzten Jahren fleißig auf Krediten lebten. Was läuft hier verkehrt? Das BverfG schützt eine Verfassung, die es gar nicht gibt! Keine Verfassung bedeutet keine Rechte für den Bürger und keine Staatssouveränität. Genau diese nachprüfbaren Tatsachen, werden nun immer offensichtlicher.

Die Ereignisse der letzten Tage machten eine Währungsreform mit weitreichenden Eingriffen in die Kapitalrechte notwendig.
Nachdem Jean-Claude Trichet noch am 6.05.2010 vorlaut verkündete er wird keine Bonds kaufen, so hat er heute erklärt nicht nur Staatsanleihen sondern auch private Anleihen zu kaufen. Neben dem Umgehen der Maastricht Vertäge durch die EU Vertreter ist dies der wichtigste Schlag in das Gesicht der anständigen und ehrlichen Menschen und Sparer.


Weitere Informationen: 
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EU-Rettungsschirm: Pleite ist Pleite und Schulden machen nur andere reicher 
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1 Kommentar:

Stefan Wehmeier hat gesagt…

Eine “Währungsreform”, bei der nur altes Zinsgeld gegen neues getauscht und bestehende Vermögen/Schulden-Paare “per Gesetz” halbiert oder geviertelt würden, könnte die Wirtschaft nicht retten, solange alles bestehende Sachkapital nicht ebenfalls “halbiert oder geviertelt” würde, um den Zinsfuß anzuheben. Das wäre nur durch einen Krieg möglich!

Und wenn man schon den Superreichen eine “Weltherrschaft” unterstellt – warum sollten sie so dumm sein, sich durch einen “kontrollierten Crash” (falls so etwas möglich wäre) mit anschließender “Währungsreform” ihre Vermögen halbieren oder vierteln zu lassen?

Eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform bringt dagegen die Wirtschaft wieder in Schwung, ohne dass den Superreichen etwas weggenommen wird! Sie werden lediglich “den sanften Tod des Rentiers sterben” (Zitat: John Maynard Keynes), können also nicht länger einen unverdienten Knappheitsgewinn (Geld- und Sachkapitalzins) aus ihrem Besitz ziehen:

www.deweles.de/globalisierung/mut.html