Montag, 10. Mai 2010

Das Guantanamo Experiment

Unter welchen Umständen können Folter und Gewalt im US-Gefangenenlager Guantánamo gerechtfertigt werden? Für ein ungewöhnliches Experiment haben sich sieben Freiwillige bereit erklärt, 48 Stunden in der nachgestellten Realität der Haftbedingungen in Guantánamo zu verbringen. Die Testpersonen waren erschüttert über die Folgen, die sie sich weniger gravierend vorgestellt hatten.

Sieben Freiwillige verbringen 48 Stunden in Haft.
Die Bedingungen sind wie in Guantanamo.
Alles soll so sein wie in dem berüchtigten US-Gefängnis auf Kuba - auch die Verhörmethoden. Die sind zwar weltweit scharf kritisiert worden, aber Amerika hält daran fest. Sie kämpfen ihren 'Krieg gegen den Terror'.

In dem filmischen Experiment werden diese Methoden abgeschwächt nachgestellt:
In Zellen von zwei Quadratmetern eingepfercht, müssen die Probanden den Tag gefesselt verbringen. Unterkühlung, Schlafentzug und Dauerverhöre gehören zum Angriff auf deren Psyche. Ein schockierender Film über die fragwürdigen Methoden, den Terrorismus zu bekämpfen.



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Kann nicht sein

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