Donnerstag, 6. Mai 2010

Athen versinkt im Chaos Banken brennen Erste Tote Gewalt auf der Strasse 05.05.2010

 Das schärfste Sparprogramm das in der Wirtschaftsgeschichte je vorhanden war.

Unter anderem weitere Sparmaßnahmen durch Anordnungen des IWF und der EU:
- Der Mindestlohn wird von den schon wenigen 700 auf 560 Euro gesenkt
- Die Benzinsteuer wurde um 10% erhöht und normal Bleifrei kostet jetzt 1,60 Euro
- Die Mehrwersteuer, die im März von 19% auf 21% erhöht wurde, steigt jetzt auf 23%
- Das Rentenalter wird von 61 auf 63 erhöht
- Zu den bereits 4% werden für die Beamten die Bezüge nochmal um 10% gekürzt
- Alle Renten werden gekürzt, sowohl im privaten wie im öffentlichen Sektor
- Die Alkoholsteuer wird um 10% erhöht.
- Alle Unternehmen werden mit neuen Abgaben belastet
Alle schauen nach Griechenland, aber ist euch eigentlich bewusst, dass die Weichen für Ähnliche Ausschreitungen, bedingt durch die Enteignungspolitik in unserem Land, ebenso bereits auf Ausnahmezustand gestellt sind? Wir befinden uns am Ende des Zinseszinssystems und nun wird der Steuerzahler gemelkt. Hart arbeitende Menschen, denen kaum etwas überbleibt. Alles wird teurer, Gebühren, steigende Steuern, Kredite oder auch Mieten, versteckt durch die angehobene Grundsteuern, die sich erst mit den Nebenkostenabrechnungen bemerkbar machen.

Zuerst wird immer beim Bürger gekürzt, Diäten kommen gar nicht in Frage!

Die griechische Finanzstütze hält den Komapatienten Finanzsystem ein wenig länger am Leben und zögert den ganz dicken Crash noch etwas hinaus!

Die Bankentransaktionsabgabe wird die tolle neue Steuer, mit der wir das Geld der Bürger abschöpfen! Schließlich müssen wir ja irgendwo das Geld hernehmen, um die steigenden Kosten bewältigen zu können. Denn zum Einen werden auch die Kredite für Deutschland teuerer werden und zum Anderen müssen ab kommenden Jahr die Schuldengrenzen eingehalten werden. Somit werden Kredite für Unternehmen, Städte und Gemeinden teurer und in der Folge die Kosten für den kleinen Mann auf der Straße.

Bei den gewaltsamen Protesten in Athen gegen die griechischen Sparpläne hat es drei Tote gegeben. Nach Angaben der Polizei befanden sich die Opfer in einem Bankgebäude im Zentrum der Hauptstadt. Es war zuvor von jugendlichen Demonstranten durch Molotowcocktails in Brand gesetzt worden. Laut Polizei befanden sich rund 20 Menschen in der brennenden Bankfiliale. Jugendliche Demonstranten bewarfen auch Polizisten mit Molotowcocktails, die Beamten feuerten mit Tränengas-Granaten zurück. Auch zwei Verwaltungsgebäude brennen. Laut Gewerkschaftsangaben demonstrierten 200 000 Menschen. Die Proteste richten sich gegen den rigiden Sparplan der Regierung.


Weitere Informationen:
Zustände wie in einem Bürgerkrieg in Griechenland 
Angela Merkel: „Wir schützen das Ersparte unserer Bürger“ 
„Corralito“ ante portas
Wie man Betrug in Faulheit verwandelt – Die Griechen als erstes Bauernopfer
Plutokratie wankt: Isländer lehnen in Volksabstimmung Bankenrettung ab, Griechen streiken gegen Lohnkürzungen
Gerald Celente on Greece: People will rise against bank bailouts globally 
Der merkwürdige Tod von Athen

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