Samstag, 1. Mai 2010

1. Mai - Tag der Arbeit oder propagandistisches Herrschaftsinstrument?

Heute ist es wieder so weit. Wir schreiben den 1. Mai 2010. 

Der Erste Mai wird auch als Tag der Arbeit, Maifeiertag oder Kampftag der Arbeiterbewegung bezeichnet. Und ich denke Kampftag ist wohl für mich als Berliner die treffendste Bezeichnung. Leider hat sich dieses Wort völlig von der Arbeiterbewegung gelöst.

Einleitung

In dieser Woche wurde man hierzulande unterschwellig bereits auf den anstehenden Krieg der Straßen vorbereitet. Über den Werbebildschirmen in der U-Bahn flimmerte beispielsweise eine Schlagzeile wie "Das Bollwerk Bornholmer Straße - Naziaufmarsch am Prenzlauer Berg".

Jetzt mal Hand aufs Herz. Welcher Volldepp von Sesselfurzer lässt einen Naziaufmarsch in Prenzlau zu? Jede Demo muss ja schließlich behördlich genehmigt werden. Prenzlau, die Hochburg der Antifanten, Möchtegern Jungrevolutionären, oberflächlicher Staats- und Kapitalkritiker in typischer linker Manier und freiberufliche Bullenhasser und Steineschmeißer...

(Ich entschuldige mich vorab bei allen Einwohnern des Stadtteils Prenzlauer Berg, die dieser Pauschalisierung nicht gerecht werden und möchte nochmals betonen, dass nicht alle Bewohner dieser oder benachbarter Stadtteile dieser Beschreibung gerecht werden, geschweige denn diesem Lager zugerechnet werden können)

Was passiert wenn ich Öl ins Feuer gieße? Was wenn ich den Finger in ein Piranhabecken stecke? Was, wenn ich mittags auf dem Kudamm bei Rot über die Ampel laufe? Der gesunde Menschenverstand sagt einem, mh, das lass ich wohl besser bleiben.

Aber was soll passieren wenn man zwei extremistische, hasserfüllte und gewaltbereite Gruppen, die sich gegenseitig auf den Tod hassen, eine Spielwiese mitten in der Stadt darbietet?

In meinem vorigen Post habe ich einige Links zur Arbeitslosensituation angehangen. In den Medien rühmt man sich mit einer Quote von um die 8% und getürkten Zahlen von etwa 3 1/2 Millionen. Das die Nachrichtenmoderatoren hier nicht vor Scharm erblassen, zeigt die Folgen von gesellschaftlicher Kondition, politischer Korrektness, Propaganda sowie jahrelanger Gehirnwäsche, wie "Jeder ist seines eigenes Glückes Schmied", "Jeder hat dieselben Chancen", "Ich erfülle einen wichtigen Informationsauftrag für die Bevölkerung". Nun, wenn man ja Lügen oft genug wiederholt, dann bleiben sie irgendwann schon hängen...

Protagonisten

Aber genau das ist ja eben das Paradoxon unseres Zeitgeists. Haben wir nicht ernstere Probleme als Sachen zu brüllen wie, "Auf die Bullen, platt wie Stullen", einer der typischen hasserfüllten und hetzerischen Kampfschreie der antikapitalistischen Möchtegernlinksrevolutionäre. Denn abgesehen vom bösen Nazi, hassen die Antifanten das System und dessen Diener. Somit kommen wir auf die Dritte Gruppe und wohl bedauernswertesten Protagonisten in dieser alljährlichen Tragödie zu sprechen, den Polizisten.

Erst einmal möchte ich meinen Respekt vor jeden Polizisten in diesem Land ausdrücken, da ich glaube, dass die Mehrzahl diese Berufswahl aus ehrenhaften Gründen gewählt hat. Ich hab mich sogar selbst mal nach meinem Abitur bei der Polizei beworben, aber man wollte mich nicht, weil ich trotz ausgezeichneter Testergebnisse nicht in das Auswahlschema des Polizisten passte. Evt. könnte dies an meiner Fähigkeit des eigenen rationalen, logischen Denkens und dem Hinterfragen von Geschehnissen und dem strikten ablehnen von sinnlosen auswendigpauken liegen. Polizisten die den Befehl des Vorgesetzten vor Ausführung auf die Sinnhaftigkeit prüfen, sind eben nicht erwünscht.

Nachdem was ich heute über den Rechtsstatus der BRD und vielen weiteren systembedingten Gesellschaftslügen erfahren habe, bin ich heilfroh, mich nicht zu diesen armen Wichten zählen zu müssen, denn wie heißt es so schön, "Und die Polizei muss immer auf die falschen drauf hauen".

Cui Bono?

Nach dieser Einleitung und der Vorstellung der drei Hauptprotagonisten, die da eben die beiden extremistischen und gewaltbereiten Lager von Links und Rechts, in Form der Antifanten und den sogenannten Nazis darstellen, welche beide das System als Feind haben. Die Rechte Seite heult einer faschistischen Ideologie nach, ohne zu erkennen, dass wir heute eben einem faschistischen System näher denn je zuvor sind und das Gruppen wie jene, eben in Wahrheit dazu benutzt werden, die Wut und Frustration des Volkes zu bündeln und die Medien haben ihre Vorzeigeoppositionellen und können all jene "Systemkritiker" als wildgewordene Straßenrandalierer darstellen und ihre Etablishementpropaganda als den Fortschritt anpreisen.

Im linken Lager gibt es viele Schattierungen, z. Bsp. die Antideutschen, die glauben das jegliche deutsche Tradition zu verachten wäre und man eben das deutsch sein strikt ablehnen müsse, da es eine Krankheit sei, die automatisch in die dunkle Zeit von 1933 - 1945 führt.

Dass das Kartell der IG-Farben schon Jahre zuvor Pläne für ihre Ausweitung hatten, sich auf Krieg einstellten, die Politik dementsprechend finanzierten und eben dadurch ihre menschenverachtenden Experimente in einer unter Notstandgesetzen regierten Bevölkerung vollziehen konnten, die durch ein Verschmelzen von Regierung und Industrie, was den eigentlichen Faschismus auszeichnet, überhaupt erst ermöglicht wurden oder dass ein Herr Hitler amerikanische Finaziers hatte, ist diesen Menschen unbekannt und sie wollen es auch gar nicht erst wissen.  

Weitere Schattierungen des Linken Spektrums können sich in jeder Form von Altkommunismus, den typischen aufstacheln "Gegen Nazis", den sich ja selbst etablierte Parteien wie Grüne und Linke anschließen und in vielen weiteren artverwandten Gruppierungen ausdrücken.

Ich habe bis jetzt bereits schon einiges an Quellen in diesem Post untergebracht. Erwähnenswert wäre noch, dass sich ebenso der Verfassungsschutz emsig in diesen Gruppen betätigt [1, 2] und durch sogenannte Agent Provokateure eingeschleust werden und zusätzlich die ohnehin schon brisante Stimmung leicht zur Eskalation geführt werden kann.

Die Polizisten sollen nun ihren Hals in diesen Haufen von Verrückten riskieren, da sie Befehle von oben Folge zu leisten haben. Das sich die eben hier bekriegenden Gruppen zum großen Teil ebenso durch Staatsgelder finanziert werden, lässt die Frage aufkommen, wem das ganze denn nun eigentlich nützt?



1. Das weitere Hochrüsten der Polizei kann vorangetrieben werden.

2. Die Erweiterung staatlicher Kompetenzen durch die Verschärfung von Sicherheitsgesetzen, was letztendlich in mehr staatliche Kontrolle und Herrschaft über sein Volk mündet, können sich weiter in der Politik etablieren.

3. Die wirklichen Ursachen und Probleme der Gesellschaft werden nebensächlich und somit werden Verbrechen vollzogen, wie aktuell die Finanzierung von Bankiers durch deutsche Steuergelder, unter einem speziellen Gesetzgebungsgefahren, das mit höchster Eile und Dringlichkeit durch den Bundestag gepeitscht wird, unter der fadenscheinigen Begründung von größter Not für das Eurosystem.

Alternativen von Wirtschaftsexperten und die Eurostabilitätskriterien, sowie die strikte Ablehnung des Volkes werden wieder einmal ignoriert und das Schuldsystem der Großfinanziers wird am Laufen gehalten, bis schließlich alle Länder zu Geiseln und Sklaven der herrschenden Elite verkommen sind. Da das ganze unter dem Anschein der Systemwahrung betrieben wird und Politiker ja auch nichts anderes gelernt haben, als Entscheidungen und Lösungen aus den vorgegebenen systematisch bedingten Parametern zu treffen und sie einer Blindheit der wahren Ursachen, durch die auferlegten Dogmen unserer Gesellschaft verfallen sind, machen alle fröhlich das Spielchen mit und nähern sich Schritt für Schritt den Abgrund der Klippe.


Die Differenzierung ist entscheidend!

Viele Menschen weigern sich Texte wie diese vollständig zu lesen, dass sie automatisch in gutmenschlich indoktrinierte Verhaltensreflexe fallen. Oh, der Autor dieses Textes kritisiert die Linken und das Aufgebehren "Gegen Nazis", ergo er muss er ein Nazi sein.

Ich erinnere doch jene die dieser Kurzschlussreaktion des Denkens verfallen, das ich ebenso "die Nazis" und ihr Auftreten, Ideologien und Verhalten kritisiert habe, doch das letztlich entscheidende ist doch, das hier auf einmal Gewaltbereitschaft und Extremismus in zwei Lager separiert wird, "Teile und Herrsche", "Divide et Impera". Ist Steine auf Polizisten schmeißen, die ebenso Familien zu Hause haben, Kinder und besorgte Frauen, auf einmal besser und legitim, nur weil ich mich mit dem Label "Gegen Nazis" rechtfertige? Ich bin doch der gute Steineschmeißer und Extremist?

Eben hier ist die Differenzierung entscheidend. Es gibt viele Veranstaltungen und Konzerte, die auf Fremdenfeindlichkeit und Extremismus aufmerksam machen. Leider sind hier aber eben die typische Antifaslogans wie eben "Gegen Nazis" und linksextreme Gruppe ganz automatisch mit im Boot.

Ich empfinde das als zutiefst heuchlerisch und doppelmoralisch. Ich kann mich nicht auf der einen Seite für das Ablehnen der einen Form des Extremismus einsetzen, aber gleichzeitig Extremisten mit ins Boot holen, die ebenso ideologisch ausgerichtet sind und ihre Gewalt und Hass durch Mitläufertum, simple Feindbilder und platten Slogans rechtfertigen und junge Menschen zu sinnloser und zerstörerischer Gewalt und Hetze anstacheln.

Ich kann doch meinem Kind nicht erzählen, dass Gewalt und Kriminalität moralisch verwerflich seien und danach gehe ich mit Egon von den Hells-Angels, der drei Leute auf dem Gewissen hat, nett nen Bierchen heben.

Fazit

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: 

erstens durch nachdenken, das ist der edelste,
zweitens durch nachahmen, das ist der leichteste, 
und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.

Konfuzius 

Bedenkt immer, wenn heute wieder die Krawalle zu den Maidemos das Medienbild bestimmen, dass diese nichts weite als Ablenkung sind, um die wahren Verbrechen, Agenden und Intrigen die täglich in unserem Lande von statten gehen, verschleiern sollen.


Zusätzliche Quellen und themenverwandte Links:
Meinungsdiktatur: Politik sucht Auswege aus Maikrawalle = Maiparade
Heraus zum 1. Mai - Veranstaltungstips Berlin
Der Kiez, die Nazis und die Angst
Live-Ticker aus der BZ 
1. Mai 2010 | Berlin: Antifa Action Day

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