Samstag, 10. April 2010

Nigel Farage - Der zentralistische 10-Jahres EU-Plan wird wiederum scheitern

Nigel Farage is back. Für die einen ist er Spartakus, für die anderen ein Sprachrohr des Volkes. Auf jeden Fall vermag er es den Möchtegernherrschern und EU-Bürokraten in ihren Scheinparlament mal so ordentlich die Meinung zu geigen, von dem was der normale Mensch von diesem Haufen machtbesessener Aristokraten hält. Ich denke wenn man sieht, was ein EU- Parlamentarier heute so alles "gesponsert" kriegt, kann man durchaus von einer völlig von der normalen Gesellschaft abgehobenen politischen Klasse reden. Von den höheren Posten, wie die der nicht vom Volk gewählten Kommissare, mal ganz zu schweigen.

Nigel Farage ist kein Freund blumiger, trockener und politikverkrusteter Sprache. Er spricht aus was er denkt und empfindet. Hin und wieder lässt er auch spontan metaphorische Ausdrücke in seinen Reden einfließen. Deshalb mussten wir leider einen Monat auf seine Anwesenheit im EU-Parlament verzichten, da er den Krösus der EU, den unantastbaren EU-Ratspräsidenten, Herrn Herman Van Rompuy, mit der Ausstrahlung eines nassen Lappens verglich, was einer Geldstrafe, sowie Suspendierung nach sich zog.

In Anbetracht seiner vor diesem Geschehen gehaltenen staubtrockenen, bürokratischen Rede, die auffällig viele Aspekte der Umsetzung von mehr zentralistischer Macht in Form von weiteren Forderungen zur Etablierung globaler Regierungsstrukturen, da nur jene uns aus den globalen Krisen verhelfen können, beinhalteten, war Nigel Farages Reaktion wohl nur allzu menschlich. Die Systemmedien stellten sich allerdings schützend vor den mächtigsten Mann Europas, der ein größeres Volk als Obama regiert und ein fürstliches Gehalt inklusive sensationeller Steuervergünstigungen enthält.

Aber stellt überhaupt jemand jemals ernsthaft die Frage, wie, warum und vor allem wer diese globalen Krisen geschaffen hat, worin liegen die Ursachen des Chaos? Wofür uns undiskutabel einer Musterlösung angeboten wird, da jetzt augenblicklich gehandelt werden muss, zum Nachdenken bleibt keine Zeit. Nigel Farage äußerte sich in einem Radiointerview zu diesen Vorfällen.

Interessant ist auch aus welchen Beweggründen Herr Farage in die Politik kam.

Nigel Farage:

"Ich war geschäftlich tätig. Ich verließ die Schule und ging geradewegs in die City of London, ich begann ein recht normales Leben, ich spielte Vierer handycaped Golf, ich ging zum lokalen Pub während den Mittagszeit am Sonntag, ich hatte Kinder die in der Schule groß wurden, ich führte ein Geschäft in der Stadt und ich kam bis dahin nie mit Politik in Berührung.

Aber Anfang der 90er bemerkte ich eine desaströses Bestreben der Britischen Regierung, mit keinerlei Opposition, um den Level des Sterling gegen die Deutsche Mark zu packen. Es wurde der Wechselratenmechanismus genannt. Und ich sagte voraus, dass das fürchterlich schief gehen würde und so geschah es.

Dann bemerkte ich, dass es Teil eines größeren Projektes war. Ein Projekt der britisch politischen Elite, [...] gemeinsam mit den Eliten der anderen europäischen Länder, und das machten sie, um etwas zu nehmen ,wir nennen es den gemeinsamen Markt, eine europäisch wirtschaftliche Gemeinschaft, aber tatsächlich, [...] ohne jemanden die Wahrheit zu sagen, um es in eine Europäische Union umzuwandeln. Und dann bemerkte ich, egal ob Laubour oder Konservativ, es macht keinen Unterschied, denn ihr Führungsstab ist geprägt von dieser Idee einer supernationalen Form der europäischen Regierung.

Ich kam zum Schluss, dass ich damit nicht länger leben könne, so wurde ich in Politik involviert.
Der zentralistische 10-Jahres EU-Plan wird erneut scheitern!

Weitere Infomationen:
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EU-Vertrag Stoppen
Lissabon Vertrag - Leserfreundliche Fassung
EU-Zug mit Volldampf voraus - keine Gnade den europäischen Völkern
Wehret den Anfängen
Killezz More - Nein Zum EU Vertrag

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