Sonntag, 4. April 2010

Jod - Gifte im Alltag

Nachtrag: Dieser Artikel entstand vor einigen Jahren, hauptsächlich inspiriert durch das Buch Die Tödliche Falle: Gift im Alltag. Momentan fehlt mir die Zeit diesen Blog mit gegebener Sorgfalt an Recherchen fortzuführen, jedoch stieß ich kürzlichst auf ein interessantes Interview Vitaminlüge, Nährstoffe & Langlebigkeit - Dr. Andreas Noack | Bewusst.TV 3.12.2014. Hier wird eine völlig konträre Aussage zum hier vorliegenden Artikel getroffen, jedoch erscheint mir Herr Noack, seine Denkweise und Schlüsse aus Empirik als seriös und beachtenswert. 

Auf dem Gebiet von Nahrungsergänzung und Zusatzstoffen gibt es sicher einiges was nicht gut für unsere Physis ist, jedoch scheint Iodid, also das nicht reine chem. Jod, eher positive Effekte auf unseren Organismus zu haben! Ich lasse diesen Artikel dennoch veröffentlicht, jeder soll sich sein eigens Bild machen können und beide Argumentationsseiten betrachten können.

In den letzten Jahren habe ich einige Bücher zur alternativen Medizin und Ernährung gelesen, bei gegebener Zeit wird es hier und da evt. auch mal wieder einen Artikel geben. Ich komme jedenfalls zum Schluss das es in der Thematik Ernährung und Gesundheit teils erhebliche Widersprüchlichkeiten auftreten! Letztendlich ist jeder Organismus individuell, somit kann es auch keine typ. Ernährungsweisen geben, die auf eine Vielzahl von Menschen zutrifft.

Ein weiteres gutes Bsp. an Informationswidersprüchlichkeiten ist der Fall MMS. Ich persönlich halte es für unbedenklich, wenn es richtig angewandt wird. Dazu dieser Artikel: Die Akte MMS

Ein Thema das ich sträflichst vernachlässigt habe ist die Gesundheit. Gesundheit heißt für mich ein angenehmes Wohlempfinden des Körpers zu spüren. Um zu wissen wie sich ein gesunder Körper überhaupt anfühlt und welche alltäglichen Einflüsse uns eben immer weiter von diesem Zustand entfernen, ist es unabdingbar sich mit seinem alltäglichen Konsum auseinanderzusetzen. Man muss bereit sein Veränderungen anzustreben. Ich glaube, dass es einem leichter fällt etwas in seinem Leben zu verändern, wenn man erst mal zu einem tieferen Verständnis gelangt, warum ich überhaupt etwas ändern sollte und wem das nützt. Kleinere Erfolgserlebnisse geben einem Mut und Kraft dem Massenwahn um einem herum zu trotzen.

Aber nun zum Jod. In der Wissenschaft bezeichnet man es als Iod. Iod ist ein chemisches Element mit dem Symbol I. Es steht in der 7. Hauptgruppe mit der Ordnungszahl 53 im Periodensystem der Elemente und gehört somit zu den Halogenen.

Jod ist ein Abfallprodukt was in großen Mengen in der Industrie abfällt. Die Entsorgung ist natürlich kostspielig. Außerdem trägt Jod die folgende Gefahrenstoffkennzeichnung:



_____________
 
Diese stehen für Gesundheitsschädlich und Umweltgefährlich.
[2]


Jod ist ein grauschwarzer, metallisch glänzender Feststoff, der schuppige Kristalle bildet. Bereits bei Normaltemperatur bildet Jod violette Dämpfe. Obwohl Jod ein Nichtmetall ist, zeigt es doch gewisse metallische Tendenzen, indem es elektrischen Strom leitet. Jod ist weniger reaktiv als die leichteren Halogene und hat eine geringere Elektronegativität als sie.

Die Wasserlöslichkeit von Jod ist schwach ausgeprägt. Dagegen löst es sich außerordentlich gut in organischen Lösungsmitteln (z.B. Alkohol). Wichtige Verbindungen sind Jodide, Jodwasserstoff, Jodoform und Natriumjodid. Wegen der Giftigkeit von Jod wurde der MAK-Wert (Wert für die maximale Konzentration in der Luft) in Deutschland auf 1 mg/m3 festgelegt. Die toxische Dosis ist 2 mg und Mengen zwischen 35 - 350 mg wirken tödlich. In einer Person mit 70 Kg Körpergewicht findet man 12 - 20 mg Jod.

Wenn Jod also ein chemisches Abfallprodukt und zudem bereits in geringen Mengen hoch toxisch wirkt, ist es dann nicht umso überraschender, wo uns das Jod heute überall begegnet?

Jod im Trinkwasser

Für den Jodgehalt im Trinkwasser der Regionen in Deutschland schwanken die Werte zwischen 0,2 und 15,5 µg/l. Der Median liegt bei 2,6 µg/l. In 75% der Trinkwasserproben wird ein Jodgehalt unter 5,5 µg/l gemessen. Die höchsten Jodwerte des Trinkwassers werden im Norden, die niedrigsten im Süden gemessen. Der durchschnittliche Jodgehalt unseres Trinkwassers würde somit etwa dem 470-fachen Durchschnittswert von Wasser in Flüssen entsprechen. Allerdings liegt der Wert dennoch deutlich unterhalb von 1mg/l bzw. 1 ppm. Welche gesundheitlichen Folgen diese Konzentrationen verursachen können, vermag ich nicht zu beurteilen. Das hängt wohl zum einem vom Ursprung des Jods ab (natürliches Vorkommen oder künstliches) und den weiteren Konsum von jodhaltigen Produkten. Doch berücksichtigt man die Entwicklung unserer Trinkwasserqualität, so ist es heutzutage mit vielen weiteren chemischen Stoffen belastet.

     Im Folgenden werden die wichtigsten aufgeführt.
  •     Blei und Kupfer aus den Rohrleitungen der Hausinstallation.
  •     Asbestfasern aus den Hauptleitungen ab Wasserwerk.
  •     Pestizide, Nitrat/Nitrit und Phosphate aus der Landwirtschaft.
  •     Weibliche Geschlechtshormone aus der "Pille".
  •     Arzneimittelwirkstoffe aus Schlankheitsmitteln und Cholesterinsenkern.
  •     Tenside aus Farb- und Waschmitteln.
  •     Phthalate (Weichmacher aus Kunststoffen).
  •     Trihalomethane, die als Reaktionsprodukte bei Chlorierung des Trinkwassers entstehen können, sowie  Chlor selbst.
  •     Keime aus dem Rohrleitungssystem,
  •     Giardia lamblia (Hundekotbakterie) und Erreger wie Cryptosporidium.
  •     Organische Verbindungen der Chlorchemie, wie PCB's
    In einem 1997 erschienenen Artikel im "Deutschen Ärzteblatt" heißt es im Resümee: "Der Nachweis zahlreicher anthropogener Fremdstoffe im Rohwasser und im Trinkwasser rechtfertigt Besorgnisse um die chemische Qualität des Trinkwassers."

    Durch zunehmende Privatisierung von Kläranlagen, ist die notwendige Filterung unseres Trinkwassers kaum noch zu gewährleisten, denn dies wiederstrebt den Profitdenken. Ergo Privatisierung dient den Interessen des Profits! Gemeinschaftliche Interessen wie Qualität des Grundwassers und der damit verbundenen Gesundheit der Verbraucher haben sich dem Profit unterzuordnen. Noch krasser ausgedrückt, materielles Papier steht über einem geistig lebendigen Wesen! Außerdem ist Trinkwasser das Grundnahrungsmittel Nummer Eins.
    [1 Jodierung]

    Privatisierung der kommunalen Trinkwasserversorgungen

    Die Europäische Union will ALLE kommunalen Trinkwasserversorgungen privatisieren! Von den Bürgern fast unbemerkt wird derzeit in Brüssel durch die EU-Kommission mit Hilfe der großen Stromkonzerne und anderer Weltkonzerne (z.B. Suez, Veolia, Eon, RWE u.a.) die Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung für ganz Europa stark vorangetrieben. Das lässt, wie in England und Wales bereits geschehen, für die Bürger Schlimmes befürchten. Denn dort sind die Wasserpreise nach der Privatisierung stark angestiegen, die Aktionäre haben riesige Gewinne abgeschöpft, die Anlagen wurden herunter gewirtschaftet und die Wasserqualität hat sich verschlechtert. Der Gewässerschutz ist auf der Strecke geblieben. Es geht nicht mehr ums Wasser. Es geht nur noch um möglichst hohe Gewinne.

    Künftig soll auch ein privater Konzern (z.B. EnBW, RWE oder CocaCola) die Wasserversorgung einer Stadt, einer Gemeinde, eines Zweckverbands oder einer ganzen Region betreiben können. Durch sog. Gebietskonzessionen wäre dann die Wasserversorgung für lange Zeit (20 bis 25 Jahre) unwiderruflich aus der Hand gegeben. [1 Trinkwasser]

    Zum Thema Wasser gäbe es wohl noch eine Menge zu berichten, aber dieser Artikel soll sich im Schwerpunkt ja um Jod und Nahrungsmittel drehen, darum belassen wir es vorerst hierbei, denn ich denke die bis hier hin erwähnten Informationen sollten den aufmerksamen Leser für das Grundnahrungsmittel Nr. 1 sensibilisieren.

    Was hat also Industrieabfall in Grundnahrungsmitteln zu suchen? Doch leider ist hier ja noch lange nicht Schluss! Doch werfen wir erst einmal einen Blick in die Natur.

    Natürliches Vorkommen

    Der Anteil an Jod, der am Aufbau der Erdkruste beteiligt ist, wird mit 0,00006 Gewichtsprozenten angegeben. Trotz dieses geringen Prozentsatzes ist Jod in geringen Spuren praktisch allgegenwärtig. In allen Böden, in Mineralien und Gesteinen, in Gewässern und sogar in der Luft ist es in kleinen Konzentrationen nachweisbar. Die mittlere Jodkonzentration im Meerwasser liegt bei 60 ppb, ist aber starken Schwankungen unterlegen. Im Wasser von Flüssen liegt der Wert bei ca. 5 ppb und kann in Mineralquellen den ppm-Bereich erreichen.

    In der Natur kommt Jod selten in reiner Form, sondern meistens in Verbindungen mit z.B. Kalium oder Natrium vor. Da Kalium-Jod-Verbindungen nicht so stabil sind wie Natrium-Jod-Verbindungen, liegt das Verhältnis von Kalium- zu Natrium-Jod-Verbindungen bei 24:100.

    Die beiden Antagonisten Kalium und Natrium sind die hauptsächlichen Kationen (positiv geladene Ionen) in den Körperflüssigkeiten. Kationen entstehen bei der Aufspaltung von Säuren, Basen und Salzen wenn diese in Wasser gelöst werden. Kalium kommt vor allem in Zellinneren, Natrium überwiegend in den extrazellulären Flüssigkeiten vor. Dieser Unterschied ist vor allem für die Reizleitung in den Nerven- und Muskelfasern von Bedeutung. In hohen Dosen wirkt Kalium giftig (Wawra/Dolznig/Müllner "Chemie erlebt")

    Das den Nahrungsmitteln über die Tierfuttermittel und dem Jodsalz künstlich zugesetzte Kalium-Jodid wirkt im Körper wesentlich reaktiver, als die natürlicherweise überwiegend vorkommenden Natrium-Jod- Verbindungen. Kalium ist nicht so bindungsfreudig wie Natrium, weshalb Kalium-Jod-Verbindungen das Jod viel leichter an den Körper abgeben. Nur so ist es möglich, dass bei Menschen, die bedingt durch eine Jodverwertungsstörung das in der Nahrung in ausreichender Menge vorhandene natürliche Jod nicht mehr aufnehmen können die Jodaufnahme, mittels künstlichem Jod, erhöht werden kann.

    Diese Wirkung ist nicht nur temporär auf den Zeitraum der Aufnahme künstlicher Kalium-Jodid-Verbindungen beschränkt. Das folgende Beispiel mag dies verdeutlichen:

    Stellt euch vor, ihr habt einen Behälter, in dem sich ein großer Salzkristall befindet. Um seine Mahlzeit zu salzen, haltet diesen Behälter nun kopfüber über den Teller und kratzt mit einem Gegenstand etwas Salz von dem Kristall. Nach diesem Prinzip funktioniert eine Salzmühle. Stellen euch nun vor was passiert, wenn sich nun statt des Salzkristalles feines, rieselfähiges Salz in dem Behälter befindet. Nicht nur, dass man sich gehörig das Essen versalzt, der Behälter ist auch noch ständig leer.

    Im übertragenen Sinn "kratzt" sich der Organismus das Jod aus den natürlichen Natrium-Jod-Verbindungen. Bei Kalium-Jod-Verbindungen passiert Ähnliches, wie im obigen Beispiel, und zwar immer dann, wenn der Organismus vermehrt Schilddrüsenhormone und somit Jod zu deren Produktion benötigt. Die Hormonproduktion schießt schnell über und wird unregelmäßig. Im Extremfall reduziert der Organismus zum Selbstschutz den "Kratzmechanismus" u.U. soweit, dass eine ->Schilddrüsenunterfunktion  eintritt.
    [1 - Jodierung]

    Welchem Zweck dient die künstliche Jodierung von Nahrungsmitteln?

    Mit der Jodierung der Nahrungsmittel soll einer angeblichen Mangelversorgung der Bevölkerung vorgebeugt werden. Man begründet diesen Mangel mit dem niedrigen Jodgehalt der deutschen Böden. Das Jod sei in der letzten Eiszeit ins Meer geschwemmt worden, weswegen heutige Nahrungsmittel angeblich zu wenig Jod enthalten.
    Gemüse kommt heutzutage allerdings von überall aus Europa und der Welt. Wie können da einzelne begrenzte 'Jodmangelgebiete' existieren, wie Jodbefürworter oft behaupten? Da wir nicht in den Hochalpen leben, nehmen wir auch ohne zusätzliche Jodprophylaxe genug Jod auf, und zwar über das Trinkwasser, die Nahrung und gewöhnliches Kochsalz.

    Eine konkrete Untersuchung der tatsächlichen Jodgehalte deutscher Böden wurde nie durchgeführt. Stattdessen wurden bestimmte geologische Indikatoren aufgestellt, die dann zu der Aussage führten, es gäbe in Deutschland einen Jodmangel. Ebenso wurden die tatsächlichen Jodgehalte deutscher Nahrungsmittel nie bestimmt. Stattdessen wurde in einem sogenannten Jod-Monitoring, die über den Urin abgegebene Menge an Jod gemessen. Hierbei wurde festgestellt, dass die in Deutschland abgegeben Jodwerte niedriger lagen, als die mehr oder minder willkürlich festgelegten ->Normwerte. Hieraus folgerte man wiederum, dass die Deutschen zu wenig Jod aufnehmen. Man geht davon aus, dass bei allen Aufnahmepegeln die über den Urin abgegebene Jodmenge proportional der Aufgenommenen ist. Nur, warum soll ein Körper, der schwer an Jodmangel leidet, das angeblich zu wenige Jod, dass er bekommt, auch noch wieder ausscheiden? Schließlich soll nach herrschender Lehrmeinung die Schilddrüse, in ihrem Bemühen, mehr Jod einzufangen, zum Kropf anwachsen, während der Körper das vorhandene Jod einfach ausscheidet. Wahrscheinlich ist die niedrigere Jodausscheidung in Deutschland eher darauf zurückzuführen, dass über Generationen - insbesondere der Nachkriegsgeneration - ein Anpassungsprozess stattgefunden hat, der dazu führte, dass die hiesigen Jodgehalte optimal verwertet werden.

    Ein weiteres Argument ist die "Massenenttarnung" von "latenten" Schilddrüsenerkrankungen. O-Ton Dr. Peter Pfannenstiel:  "Mit einer solchen Maßnahme [kollektiven Jodprophylaxe]  würde man die maskierten "Überfunktionellen" mit einem Schlag entlarven, wäre aber darauf gefasst und könnte unverzüglich die Behandlung aufnehmen und Krisen vermeiden,  wie sie bei unvorhergesehenen Einzelentlarvungen immer wieder auftreten. Mit der Massenenttarnung in den Anfängen kollektiver Jodversorgung, wäre das Problem ein für alle Mal gelöst." Ich kann also froh sein, dass ich noch rechtzeitig vor meinem Tod krank geworden bin. Leider hat sich die Hoffnung, dass Ärzte eine Krankheit umso besser heilen können, je öfter sie auftritt, nicht erfüllt, obwohl die Jodierung doch Patienten im Überfluss erzeugt hat.

    Wenn der o.g. Grund wirklich zuträfe, wäre zumindest eine Information der Ärzteschaft notwendig gewesen. Statt dessen wird von den meisten Ärzten, der DGE und anderen offiziellen Stellen immer wieder pauschal behauptet, die hiesigen Jodgehalte stellten für niemanden, auch nicht für Schilddrüsenkranke, eine Gefährdung dar und bestreiten kategorisch, dass Schilddrüsenüberfunktionen durch zu hohe Jodaufnahme ausgelöst werden können. Wie sollen denn dann bitte schön diese nicht existenten Schilddrüsenüberfunktionen behandelt werden?

    Ein ->Jodbasedow ist nicht heilbar. Die Behandlung besteht meistens darin, dass man künstlich eine Unterfunktion herbeiführt, indem man die Schilddrüse bestrahlt oder entfernt (->Schilddrüsenoperation und ->Radiojodtherapie ). Patienten mit Unterfunktion gelten offiziell als geheilt. Natürlich müssen sie den Rest ihres Lebens künstliche Schilddrüsenhormone einnehmen. Unterfunktionspatienten sind wegen ihrer häufig mit der Krankheit verbundenen Lethargie gerne gesehen Patienten. Sie mucken nicht auf, und weil sie regelmäßig ihre Pillen verschrieben bekommen haben müssen und die Schilddrüse regelmäßig untersucht werden muss, stellen sie eine  bequeme, lebenslange (d.h. so lange der Patient lebt) Einnahmequelle dar. Wenn sie dann das Pech haben, an einer Jodallergie zu leiden, und auf ihre (notwendig) jodhaltigen künstlichen Hormone allergisch reagieren, können sie sich aussuchen, in welcher Hölle sie leben wollen.

    Man verbindet mit der Zwangsjodierung das Versprechen, dass zukünftige Generationen von durch Jod verursachten Krankheiten verschont blieben, weil sich Joderkrankungen "auswachsen". Dies bedeutet, dass Joderkrankungen durch das Ableben der Betroffenen aus der Bevölkerung statistisch nicht mehr in Erscheinung treten. Dies erinnert fatal an die ->Rassenhygiene im Dritten Reich.
    [1 Jodierung]

    Der Kostenaspekt

    Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) schreibt in Ihrer "Beratungspraxis Mai 2001":

    "...In Folge des Jodmangels müssen jährlich immer noch 100'000 Schilddrüsenoperationen durchgeführt werden. Die Kosten für Diagnose und Therapie betragen jährlich etwa 1 Milliarde EURO."

    Udo Pollmer (Wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Institutes für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften) schreibt in [1]:

    "Heutige Schilddrüsenstörungen und Kröpfe entstehen in aller Regel weder durch Jodmangel noch Carotinmangel... Heute deutet viel auf umweltbedingte Schadstoffe hin. Zum Beispiel auf Nitrat. Nitrat hemmt im Körper die Bildung von Vitamin A aus Carotin. Durch intensive Düngung sind sowohl die Nitratgehalte im Trinkwasser als auch im Gemüse deutlich erhöht. Dr. Höring vom Bundesgesundheitsamt konnte nachweisen, dass bei Chemnitzer Kindern Schilddrüsenstörungen mit der Nitratbelastung des Trinkwassers zunehmen. Nimmt man nun zusätzlich Jod ein, wird zwar die Wirkung des Nitrates maskiert, nicht jedoch die Ursache bekämpft. Sogar Professor Rolf Großklaus vom Bundesgesundheitsamt nennt Umweltgifte als Grund für eine allgemeine Jodierung."

    Auch die modernen Lebensumstände scheinen damit zu tun zu haben. In Großstädten (Hamburg trotz jodhaltiger Seeluft) ist die Zunahme von Schilddrüsenerkrankungen größer als auf dem Lande.

    Eine Studie des Bundesumweltamtes [Jahresbericht des Bundesumweltamtes für 1994, S.197] teilt einige in diesem Zusammenhang höchst bemerkenswerte Beobachtungen mit:

    "Gebiete mit hoher Strumahäufigkeit, wie die ehemaligen DDR-Bezirke Suhl, Chemnitz und Gera, zeigen deutlich höhere Bodenjodgehalte als die strumaarmen Bezirke Neubrandenburg, Potsdam und Frankfurt /Oder." Die Studie zieht auf Grund dieser Beobachtungen die Theorie vom "Jodmangelgebiet" grundsätzlich in Zweifel und führt überzeugende Gründe dafür an, dass nicht wie immer wieder behauptet der Jodmangel, sondern eine Jodverwertungsstörung in vielen Fällen die Ursache der Kropferkrankungen ist. Für die erhöhte Zahl der Kröpfe tatsächlich verantwortlich ist einmal der durch Überdüngung überhöhte Nitratgehalt der Böden und infolgedessen der Nahrungsmittel".

    Laut Antwort der Bundesregierung (13/7110) auf eine Anfrage (13/6803) der SPD gibt es auch einen Zusammenhang zwischen der Nitratbelastung des Trinkwassers und der Jodmangelkrankheit. Nitrat kann die Jodaufnahme in der Schilddrüse behindern und so die Gefahr der Kropfbildung noch verstärken. (->Quelle)  (Siehe auch ->Jodverwertungsstörungen)

    Selbst das Bundesumweltamt zieht die These, dass Deutschland ein 'Jodmangelgebiet' ist in Zweifel und sieht einen Zusammenhang zwischen Inhaltsstoffen im Trinkwasser und endemischem Kropf!
    (Quelle)

    Wahrscheinlich spielt die durch Tschernobyl und vor allem die heimischen Kernkraftwerke verursachte radioaktive Strahlung auch eine Rolle. Jod wird (u.a.) in der Schilddrüse abgelagert und behindert so die Aufnahme von radioaktivem Jod aus der Nahrung oder dem Wasser.
    [1 Jodierung]

    Wie kommt Jod in unsere Nahrung?

    Viele Nahrungsmittel enthalten Jod in natürlicher Form. Derzeit sind viele Tabellen der Jodgehalte von Lebensmitteln im Umlauf, deren Werte stark differieren. Dies liegt am Messverfahren, bodentypischen Begebenheiten, der Jahreszeit der Messung (Stall- oder Freilandfütterung der Nutztiere), und dem Messzeitpunkt (vor oder nach dem Beginn der Jodierungskampagne 1985). Meeresfische und Algen z.B. enthalten relativ viel natürliches Jod.

    Jod wird der Nahrung in Form von Jodiden, Jodaten oder Jodophoren zugesetzt. Diese werden zum Teil aus giftigen Industrieabfällen wie Druckfarben, Katalysatoren, Röntgenkontrastmitteln und anderen Abfällen recycelt. Bei dem in Deutschland den Tierfuttermitteln und dem Jodsalz zugesetztem Jod handelt es sich um Kalium-Jod-Verbindungen.

    Die Jodierungskampagne begann 1983 in der DDR. 1985 wurde eine interdisziplinäre Jodkommission gegründet. Am 30.5.1988 wurde die Jodierung des Speisesalzes aus der Diätversorgung in die Zusatzstoff-Zulassungsverordnung überführt.  Nunmehr wurde der Einsatz in Großküchen und bei der Herstellung von Lebensmitteln und Fertiggerichten möglich.
    [1 Jodierung]

    Tierfutterjodierung

    Das eigentliche Problem stellt aber die Tierfutterjodierung dar.

    Seit etwa Mitte 1998 sind die Mehrzahl der deutschen Hersteller der Mineralstoffgemische (z.B. Josera, Bargophor u.a.), die an Milchkühe verfüttert werden, dazu übergegangen, diesen Gemischen Jod in Form von Kaliumjodiden und -jodaten zuzusetzen, zunächst 4 mg, dann 10 mg Jod pro Kilogramm Mineralstoffgemisch (Beilage Josera). Diese Änderung erfolgte, ohne die Bauern ausdrücklich zu informieren. Viele Erzeuger wissen heute noch nicht, dass sie überhaupt Jod (in diesen hohen Mengen) verfüttern.
    Auch dem Futter von Schweinen und Hühnern wird Jod zugesetzt. Die in der Putenmast verwendeten einsatzfertigen Futtermittel enthalten durchschnittlich 1,0 bis 1,3 mg Jod je kg.

    Die häufig genannte Begründung, dies sei für die Gesundheit der Tiere notwendig, ist nur vorgeschoben.

    In einer Stellungnahme des Bundesinstitutes für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV) vom 5.12.2001 heißt es unter 5.: "Der Jodgehalt in Milch und Milchprodukten, Eiern und Fleisch kann nur dann einen relevanten Beitrag zur Jodversorgung leisten, wenn die Tiere ausreichend mit Jod über das Futter versorgt sind." Weiter unter 6.:

    "... So sind die Jodfuttermittelkonzentrationen auf 4 mg/kg für Equiden (Pferde) und 10 mg/kg für sonstige Tierarten festgelegt."  Professor Gerhard Flachowsky vom Institut für Tierernährung der Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft gibt in einem Artikel der Zeitschrift "Verbraucherdienst" (3/98 S. 390) zu, dass ein Jodzusatz von 10 mg je Kilogramm Mineralstoffgemisch das 10-100-fache (!) dessen bedeutet, was von der Gesunderhaltung der Tiere her wünschenswert und notwendig (0,1 - 1 mg) wäre.

            Hier wird das Viehfutter zum Zwecke der Jodierung der Verbraucher jodiert!

    Die in der Futtermittelverordnung festgelegten 10 mg/kg Futtermittel (4 mg/kg bei Pferden) bzw. 5 mg/kg bei Milchkühen orientieren sich also keineswegs am Bedarf der Tiere, sondern an der Toleranzschwelle, d.h. an der Menge, die dem Tier zugemutet werden kann, ohne dass es Schaden nimmt. Speziell beim Rind wird die Zufuhrempfehlung um das 10- bis 40-fache überschritten, der Bereich der "optimalen Zufuhr" ist also lange verlassen.
    [1 Jodierung]

    Weiteres alltägliches Vorkommen von Jod

    Jod ist weiterhin in vielen Chemikalien wie Reinigungsmittel oder Farbstoffen enthalten. Außerdem wird es in einigen Pharmaprodukten verwendet

    Zudem ist Jod, das dem Chlor recht ähnlich ist, bei der chemischen Industrie beliebt zur Herstellung von Desinfektionsmitteln, Pharmazeutika oder Futterzusatzstoffen. So gelangt es über Abgase, Abwässer oder Klärschlamm als Schadstoff in die Umwelt.

    [1 Jodierung]

    Wie viel Jod braucht der Mensch?

    Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass ein Jodmangelkropf nur dann entstehen kann, wenn dauerhaft weniger als 50 Mikrogramm Jod pro Tag aufgenommen werden. (1 Mikrogramm (µg) = 1 millionstel Gramm. 1000µg = 1 Milligramm (mg) = 1 tausendstel Gramm ) .

    Der von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) angegebene Referenzwert für die tägliche Nährstoffzufuhr liegt bei 180-200 µg. Als Höchstdosis wird ein Wert von 1000 µg angenommen. (Dieser Wert ist allerdings durch keine einzige Untersuchung belegt).

    In Deutschland ist jedoch, ebenso wie in anderen Ländern beobachtet, als Folge einer lang andauernden Gewöhnung an jodarme Lebensbedingungen vielfach mit funktionellen Autonomien der Schilddrüse zu rechnen, insbesondere bei älteren Menschen. Unter diesen Umständen sollte die Jodzufuhr aus der Nahrung bei Erwachsenen 500 Mikrogramm/Tag generell nicht übersteigen.

    Hierzu einige Beispiele des möglichen Jodgehaltes einiger Nahrungsmittel heute (je für 100 g in µg):

      • Butter                 132
      • Joghurt                40-50
      • Kuhmilch             bis 70
      • Molkenpulver      bis 240
      • Sahne                  288
      • Milchpulver         960
      • Brot                    50-200
      • Wurst                 unbestimmt hoch
      • Kalbfleisch          unbestimmt hoch
      • Ei                        64
     Eine einzige  Mahlzeit kann so schnell bis zu 4500 µg Jod beinhalten !  Nun offenbart sich eines der Hauptprobleme der Zwangsjodierung: wie viel Jod der einzelne mit seiner Nahrung aufnimmt ist vollkommen zufällig und unkontrolliert.

    Was ist so schlimm an zu viel Jod?

    Jod ist keineswegs die harmlose Substanz, als die Sie gemeinhin dargestellt wird. In der Fachliteratur ist allgemein anerkannt, dass ab einer täglichen Aufnahmemenge von 1 - 2 mg (1000 - 2000 µg) Jod  Erkrankungen wie z.B. Jodakne und Jodallergie ausgelöst werden (siehe [2] und [3] ). Der Schwellenwert, ab dem ein einzelner Organismus durch Anomalien auf das Jod reagiert, ist individuell verschieden. 

    Weil sie sich der sozialethischen Problematik ihrer Vorgehensweise durchaus bewusst sind, hämmern die Jodbefürworter immer wieder ein: "Im Gegensatz zur Verwendung von Jod zu Zwecken der medizinischen Therapie und Diagnostik (Desinfektions- und Kontrastmittel) sind die in der Nahrungsergänzung zu erzielenden zusätzlichen Jodbeitrag niemals so hoch, dass sie irgendjemandem schaden könnten. Sie sind deshalb auch für den, der ihrer zugegebenermaßen nicht bedarf, zumutbar um des Erfolges für die anderen willen."

    Diese Aussagen sind durch die wissenschaftliche Literatur nicht gedeckt. Sie widersprechen zudem in eklatanter Weise den Erfahrungen, mit denen die Selbsthilfegruppe täglich konfrontiert wird und die durch Fallgeschichten belegt werden können. In der Wissenschaft ist völlig unumstritten, dass ein Teil der Schilddrüsenkranken eine erhöhte Jodzufuhr, und zwar auch nach einer definitiven Behandlung wie z. B. einer Operation, unbedingt vermeiden muss. Es handelt sich um die Schilddrüsenüberfunktionskranken und die Morbus-Basedow- Patienten, bei denen die künstliche Jodzufuhr die Hormonproduktion in gefährlicher Weise "anheizt", und die Jodallergiker. Die Gruppe der Morbus-Basedow-Patienten allein umfasst nach den Zahlen, von denen die Jodbefürworter ausgehen, 800.000 Menschen in Deutschland. Man weiß aus Erfahrungen in anderen Ländern ganz genau, dass bei einer simplen kollektiven Jodzugabe in der Nahrung die Zahl dieser Erkrankungen steigt. Man erkauft also bei der genannten Vorgehensweise den Nutzen der einen durch den Nachteil der anderen.

    Auf einer Tagung des Max von Pettenkofer-Institutes im Jahr 1993 gibt der Münchener Internist K. Mann zu: "Zum Einfluss der alimentären Jodversorgung auf die Häufigkeit der immunogenen Hyperthyreose liegen nur wenige Daten vor", und formuliert vorsichtig aber dennoch eindeutig: "Nach den vorliegenden Untersuchungen muss als wahrscheinlich angenommen werden, dass bei genetisch prädisponierten Personen eine höhere Erkrankungsprävalenz für Immunthyreopathien vorliegt, wenn eine nach den Kriterien der WHO adäquate Jodversorgung gewährleistet ist, als wenn Patienten einem endemischen Jodmangel ausgesetzt sind. In Hinsicht darauf, daß Immunthyreopathien durch höhere Joddosen begünstigt, die Therapie weniger effektiv und die Rezidivraten wahrscheinlich durch Jodgabe erhöht sind, erscheint eine hohe alimentäre Jodzufuhr, die die WHO-Empfehlungen überschreitet (<25O µg/Tag), nicht wünschenswert." (K. Mann in: R. Großklaus / A. Somogyi (Hrsg.) Notwendigkeit der Jodsalzprophylaxe; München 1994 (= BGA Schriften 3/94); hier Seite 50/52)

    Obwohl die Jodbefürworter stets den Eindruck zu erwecken suchen, Deutschland befinde sich in der Jodversorgung im Hintertreffen gegenüber den anderen europäischen Ländern, so nimmt man dort solche Erfahrungen doch viel ernster. Es gibt in einigen Ländern eine gesetzliche Regelung über die Jodanreicherung des Speisesalzes, in anderen eine Trinkwasserjodierung, aber man verlässt sich dort stets auf eine dieser Maßnahmen und holt nicht wie in Deutschland zu einem "Rundumschlag" aus.

    Fazit von jodkrank.de

    Die Jodbefürworter unterlassen, um den "Erfolg" ihrer Aktion nicht zu gefährden, in der Öffentlichkeit den Hinweis auf die unbedingt notwendige Differenzierung zwischen Menschen, die an Jodmangel (bzw. ->Jodverwertungsstörungen) leiden oder Schwangeren und Heranwachsenden mit erhöhtem Jodbedarf, die deshalb zusätzlich Jod einnehmen sollten, und den übrigen, die Jod nur in normaler bzw. sogar reduzierter Dosis vertragen.
    Diese Vorgehensweise ist wissenschaftlich unredlich, undemokratisch und für den tatsächlichen Erfolg einer vernünftigen Jodvorsorge tödlich. Man wirft den Selbsthilfegruppen "Verunsicherung" der Bevölkerung vor, schadet aber selbst der Sache, indem man eine Eindeutigkeit der wissenschaftlichen Ergebnisse und der daraus zu folgenden Maßnahmen vorspiegelt, die so nicht besteht. Darüber hinaus werden behördlicherseits vorhandene Erkenntnisse bezüglich der Schädlichkeit der hiesigen Zwangsjodierung (siehe -> kinderernaehrungsbericht-bawue2002.pdf S. 86ff) nicht oder nur unzureichend an die Bevölkerung weitergegeben

    Beispiel: DGE Spezial 04/99
    "Die Argumente der Jodsalzgegner wie ´Jodsalz führe zu Jodallergie, -akne oder bestimmten Krebskrankheiten, gefährde bis zu 15 Prozent der Bevölkerung, die an bestimmten Schilddrüsenkrankheiten leiden und entspreche damit einer Zwangsmedikation´ sind wissenschaftlich nicht haltbar", urteilen die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE), die Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände e. V. (AgV), der Auswertungs- und Informationsdienst für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten e. V. (aid) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA)."

    Erst unter dem Druck der Selbsthilfegruppen und eher beiläufig wird in den meisten für die Öffentlichkeit gedachten Publikationen der Jodbefürworter zugegeben,dass die Jodprophylaxe nur für bestimmte klar definierte Zielgruppen Sinn macht, mit anderen Worten: die allumfassende Zwangsjodierung macht keinen Sinn.

    Weltgesundheitsorganisation WHO

    Die WHO (World Health Organisation) ist einer der größten Befürworter einer universellen Salzjodierung, worunter man die Jodierung aller Salze versteht, sowohl von Menschen als auch von Tieren.  Sie erklärt: Wie mit allen präventiven Public-Health-Maßnahmen wird die Entscheidung für eine Salzjodierung getroffen, indem man das potentielle Risiko der exzessiven Einnahme für wenige [...] gegen das gut dokumentierte Risiko geistiger und körperlicher Schädigung bei nivht korrigiertem Jodmangel für viele abwägt.

    Die WHO kann jedoch nur Empfehlungen aussprechen, weshalb der Verweis verantwortlicher Stellen auf die WHO-"Vorgaben" lediglich der Versuch ist, sich der Notwendigkeit zu entziehen, diese Empfehlungen im Zusammenhang mit nationalen Besonderheiten zu sehen, und sich so der eigenen Verantwortung zu entziehen.

    Ute Aurin schreibt in "Risiko Jod":

    Im SPIEGEL und in der ARD wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass die WHO von der Pharmaindustrie unterwandert wird. Durch angeblichen Geldmangel behilft man sich mit sogenannten Experten, die jedoch für die Pharmaindustrie arbeiten. So kommt es, dass die WHO die Wünsche der Pharmaindustrie übernimmt und mit den Regierungen durchsetzt. Wissenschaftler machen sich durchaus Gedanken um die enge Verquickung unserer Regierungen mit der Pharmaindustrie. Führen die zahlreichen - oft nicht wirklich freiwilligen - Prophylaxemaßnahmen der Regierungen zu mehr Gesundheit für die Bürger oder zu mehr Gewinn für die Pharmaindustrie?  [...] Vom jährlichen Etat der WHO von 2 Milliarden Euro werden für den Verwaltungsapparat und ihre Wissenschaftler 43 % benötigt, bei 20 % ist die Verwendung nicht nachweisbar und mit dem restlichen Geld werden Gesundheitsmaßnahmen eingeleitet.

    Zweifelhaften Ruhm erwarb sich die WHO durch ihre Impf-Programme in Ländern der dritten Welt.

    • Ein in Indien durchgeführter Feldversuch zur Tuberkulose-Impfung führte zur Verdopplung der TBC-Erkrankungen in der geimpften Gruppe. (Dies hält deutsche Ärzte übrigens nicht davor ab, diese Impfung weiterhin am ersten Tag nach der Geburt durchzuführen, auch gegen den ausdrücklichen Wunsch der Eltern.)
    • Im Jahr 2000 wurde in einen Forschungsbericht durch das British Medical Journal veröffentlicht, dass Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Polio die Kindersterblichkeit verdoppelten. Sofort beschimpfte das WHO die Studie als schwach und fehlerhaft, sie werde keinesfalls eine Änderung der Impfpolitik bewirken. Inzwischen gibt es zwölf weitere Studien, die die Vermutungen bestätigen. 
    Die Art, wie die WHO in Afrika AIDS-Statistiken erstellt, kann als Manipulation bezeichnet werden, um möglichst viele Menschen als AIDS-krank zu definieren und so der Pharmaindustrie große Gewinne bei deren anschließender Behandlung zuzuschanzen. So ist nach WHO jemand schon dann AIDS-krank, wenn er nur ein Haupt- und zwei Nebenkriterien erfüllt. Zu diesen Kriterien zählen hoher Gewichtsverlust, starkes Fieber, Husten, Juckreiz, Pilzerkrankungen, Lymphknotenschwellung, Herpes und Gürtelrose. Neben der WHO-Definition von AIDS gibt es noch zwei amerikanische Definitionen, zwischen denen die Ärzte wählen dürfen.

    Z.B. ist der Einsatz des AIDS-Medikamentes AZT heftig umstritten, gibt es doch keinerlei Beweis für dessen positive Wirkung. Wie man heute weiß, erlangte das erfolglose Krebs-Medikament seine Zulassung als AIDS-Medikament durch eine gefälschte Studie. So mancher Mediziner hegt den Verdacht, dass viele vermeintliche AIDS-Patienten gar nicht am AIDS-Virus, sondern an den Wirkungen des  Nervengiftes dahinscheiden.

    ICCIDD


    Der International Council for Control of Iodine Feficiency Disorders ist eine weltweite Ärztevereinigung, die sich für generelle Salzjodierung einsetzt. Sie konnte sich 1986 etablieren und forciert die Lebensmittel- und Wasserjodierung in allen Kontinenten, und zwar für alle Zeiten und alle zukünftigen Genrationen. Der ICCIDD wirkt dafür auf Industrie, Regierung, Legislative, Entscheidungsträger, Meinungsmacher, Kirchen, Schulen, Kindergärten und Familien auf einer Reihe von Wegen wie Medien oder speziellen Veranstaltungen ein.

    Erkrankungen

    Unser Körper ist in erstaunlicher Weise in der Lage, Mangelzustände auszugleichen, während er mit Überfluss schlecht zurechtkommt. Wer ständig im Überfluss Vitamin C zu sich nähme, bekäme Skorbut, wenn er es dann plötzlich absetzen würde. Vorsichtige Mediziner warnen deshalb vor der Annahme, der Organismus von Menschen, die seit Jahrtausenden mit geringen Mengen Jod auskommen, würde sich, wenn man ihm hohe Mengen Jod zuführt, genauso verhalten, wie der Organismus von Menschen, die hohe Jodmengen gewohnt sind, wie es zum Beispiel in Schweden und den meisten nordischen Ländern der Fall ist.

    Es gibt gute und schlechte Jodverwerter. Schlechte Jodverwerter scheiden Jod umgehend wieder aus bzw. reagieren unempfindlich auf hohe Joddosen. Gute Jodverwerter sammeln und recyceln Jod regelrecht. Das in den Speicheldrüsen angereicherte Jod wird an die durchspeichelte Nahrung abgegeben und von dort im Magen-Darm-Trakt wieder absorbiert und in die Speicheldrüse bzw. Schilddrüse zurücktransportiert. So wird jedes Fitzelchen Jod restlos verwertet. Ein solcher Organismus ist auf sparsamen Jodverbrauch hin optimiert, wie es oft bei der Nachkriegsgeneration aufgrund der Mangelsituation geschah. Man kann sich vorstellen, dass dieses System durch hohe Jodmengen regelrecht "überladen" werden kann. Diese "Jodsammler" können erheblich mehr als die 12-20 mg Jod im Körper anreichern, die dort normalerweise gespeichert sind. In der Folge kann zusammen mit der Nahrungsaufnahme der Wert von 2 mg, ab dem Jod toxisch wirkt, u.U. deutlich überschritten werden (siehe [2] und [3]).

    Es sei hier auch auf die wesentlich höhere Reaktivität von "künstlichem" Jod gegenüber natürlichen Jodverbindungen hingewiesen.

    Aus Versuchen mit Vitaminen weiß man, dass dauerhafte künstliche Substitutionen einen Gewöhnungs- und Abnutzungseffekt haben. Man dreht mit der Tierfutterhochjodierung also an einer gefährlichen Schraube und musste die Dosis immer wieder erhöhen. Wenn aus irgendeinem Grunde die künstliche Substitution nicht aufrechterhalten werden kann, stürzt das System ab.

    Udo Pollmer schreibt in [1]

    "Die Kritik der WHO an der "offiziell" harmlosen Höchstdosis von einem Milligramm Jod pro Tag ist unüberhörbar. Die WHO moniert,dass die Erfinder dieser Zahl keine einzige Untersuchung benennen,die die Unschädlichkeit dieser Empfehlung beweist. ...
    Bei einer Dosis von 0,5 mg Jod (u.U. bereits in 100 Gramm Brot!) kann laut Professor Hans-Jürgen Hapke von der tierärztlichen Hochschule Hannover bei empfindlichen Personen Jodismus, also eine Jodvergiftung auftreten.


    Jod vervielfacht ihr Risiko durch Nitrat an Krebs zu erkranken

    Viele Obst- und Gemüseprodukte enthalten hohe Nitratkonzentrationen, die von den sie verzehrenden Tieren und Menschen aufgenommen werden. Diese Nitrate bilden aus Nitrit und speziellen Aminen  (Stickstoffverbindungen, die auch im Körper gebildet werden können) durch Erhitzen oder im Körper Nitrosamine.

    Man weiß mittlerweile allgemein, dass Nitrosamine die aggressivsten Krebsauslöser überhaupt sind. Sie erzeugen in zahlreichen Organen selektiv Krebs. Im Magen finden sie dafür besonders günstige Vorrausetzungen, weil der dort herrschende pH-Wert dem "Optimum einer chemischen Nitrosaminsynthese enspricht". Jod erhöht die Nitrosaminbildung um das 6-fache. Ein steigernder Effekt wird noch erreicht, wenn Jod mit anderen Katalysatoren wie Thiozyanat (im Speichel) oder Chlorogensäure (im Kaffee) zu- sammentrifft.  Die Menge des sich im Magen entwickelnden Nitrosamins hängt u.a. von Konkurrenzreaktionen verschiedener Nahrungsmittelinhalts- und Zusatzstoffe ab. Von ihnen wirken vor allem Jodide, Thiozyanate, Chlorogensäure, Polyphenole und Metallsalze stark beschleunigend auf die Nitrosaminbildung (siehe www.balance-online). Wurstwaren werden inzwischen häufig mit jodiertem Nirtritpökelsalz hergestellt.

    Speziell das Brustkrebsrisiko scheint durch Jod, vor allem in Form von Jodsalz, deutlich erhöht zu werden. Schilddrüsenhormone, die z.T. ja auch an Jod gebunden sind, führen ebenfalls zu einem deutlich erhöhten Brustkrebsrisiko. Eine Studie an 5500 unter Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patientinnen ergab eine Rate von 12 % an Brustkrebs erkrankten (gegenüber 6,2 % bei unbehandelten). Bei Patientinnen, die schon über 15 Jahre behandelt wurden lag die Rate bei 19,5 %.

    Jod verursacht chronische "Alltagsbeschwerden"

    Dies sind z.B.:
    •    Magen-Darm-Probleme (Sodbrennen, Durchfall, "Reizdarm")
    •    Hautprobleme (rote Flecken, schuppige, schorfige Haut)
    •    Herzschmerzen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, hoher Puls
    •    Muskelrheuma, Sehnen- und Gelenkschmerzen
    •    Reizungen der Augen und Sehstörungen
    •    übersteigerte Nervosität und Schlafstörungen
    •    Angstzustände, Depressionen
    •    Gemütsänderungen (Aggressivität, Überspanntheit)
    •    Konzentrationsstörungen (Vergesslichkeit)

    Jod verschlechtert häufig bestehende Probleme der o.g. Art. Meist wird dies Stress oder anderen Belastungen zugeschrieben. Vielfach werden die Symptome auch für Alterserscheinungen gehalten.
    Die auftretenden Beschwerden werden vielfach gar nicht als solche wahrgenommen. Stattdessen hat sich inzwischen allgemein die Auffassung durchgesetzt, dass krank zu sein quasi der Normalfall ist, und man auftretende "Gebrechen" und gesundheitliche Beeinträchtigungen spätestens ab einem bestimmten Alter eben hinzunehmen habe. Bestenfalls wird eingeräumt, dass dies halt der Preis für unseren Wohlstand und das "verschleißende" Arbeitsleben ist. Oft werden Anzeichen daher missachtet und auch der Umwelt gegenüber verschwiegen, in der Angst, als "Versager" und "Verlierer" dazustehen. Wer möchte schon gerne der Spaßgesellschaft im Wege stehen? Ein Reizdarm eignet sich eben leider nicht besonders gut als Tischgespräch.

    •    2 % (1,6 Mio.) aller Deutschen leiden an einer Schilddrüsenüberfunktion

    •    6 - 9 % (5 - 7 Mio.) Deutsche (vorwiegend Frauen) leiden an Osteoporose

    •    1 - 6 % (1 - 5 Mio.) Deutsche (vorwiegend Frauen) leiden an Morbus-Basedow

    •    12% der Erwachsenen leiden an chronischen Schmerzsyndromen des Bewegungsapparates. 
    15% der Bevölkerung sind mindestens einmal im Jahr wegen einer rheumatischen Störung in ärztlicher Behandlung (www.drfz.de)
     
    •    10% aller über 55-jährigen hat eine Arthrose

    •    11 % aller Deutschen (9 Mio.) leiden an Neurodermitis

    •    Jährlich mehr als 200.000 Todesfällen auf Grund bösartiger Krebs-Neubildungen in Deutschland. Die Todesursache Krebs ist damit für fast ein Viertel der Todesfälle in der Bundesrepublik verantwortlich (vgl. Statistisches Jahrbuch 1997)

    •    Moderne Statistiken weisen aus,dass durchschnittlich jeder 4. Mensch im Laufe seines Lebens eine Allergie entwickelt

    Welche Krankheit habt ihr? Welche hättet ihr denn gerne?

    Jod verursacht Schilddrüsenerkrankungen

    Die Verwendung jodhaltiger Desinfektionsmittel oder von Halsmuskelfleisch für Hamburger löste in England Massenerkrankungen aus. In Holland, England, Wales, in der Schweiz und der ehemaligen DDR führte die Jodierung der Nahrungsmittel zu einer Verdopplung der >Schilddrüsenüberfunktionen. In der Schweiz (dem zurzeit einzigen Land, das wie Deutschland eine Tierfutterhochjodierung betreibt) hat sich die Anzahl der Morbus-Basedow-Erkrankungen um 120 % erhöht (Stand 11/2001).




    Befürworter einer allgemeinen Jodprophylaxe führen gerne an, dass "latent vorhandene Schilddrüsen-überfunktionen" durch Jod früher ausbrächen und somit behandelt würden. Mal abgesehen davon, dass dies ähnlich zynisch scheint, wie die Empfehlung, man solle mehr Rauchen, weil dann latent vorhandenen Lungenkrebs früher ausbräche und behandelt werden könnten, soll hier ein bildhafter Vergleich angeführt werden.

    Stellen Sie sich den Organismus wie ein Auto, die Schilddrüse wie das Gaspedal dieses Autos vor. Über die Schilddrüse wird sozusagen Gas gegeben. Der Fahrer ist der Hypothalamus in Ihrem Gehirn. Eine "latent vorhandene Schilddrüsenüberfunktion" ist dann nichts anderes, als ein Auto, das "gut am Gas hängt". Solche Autos reagieren auf die geringste Bewegung des Gaspedals spontan und drehfreudig. Eine schöne Sache, und normalerweise nur bei hochwertigen Sportwagen anzutreffen.  Stellen Sie sich nun Jod wie Nitro vor, dass in den Tank gekippt wird. Selbst lahme Enten entwickeln nun so was wie Dynamik. Hochgezüchtete Sportwagen allerdings kriegen recht schnell ein Problem. Ohnehin schon hochtourig, neigen sie nun zum "Überdrehen". Die Folgen kann man sich ausmalen. Da der Fahrer aber leider nicht weiß, dass ihm Nitro in den Tank gekippt wird, steht er vor einem Rätsel und muss hilflos mitansehen, wie sich sein schöner Sportwagen nach und nach zerlegt. In letzter Konsequenz wird dann das Gaspedal ausgebaut (die Schilddrüse entfernt) und durch einen Seilzug ersetzt, der Außen am Fahrzeug lang läuft (Einnahme von künstlichen Schilddrüsenhormonen). Ein Jammer.
    Wenn man dies so betrachtet, wird schnell klar, dass das Problem nicht die sportlichen Wagen, sprich die "latenten Schilddrüsenüberfunktionen" sind, sondern das Nitro - Pardon - das Jod, das in die Nahrung gekippt wird. 

    Bei einer Aufnahme von hohen Joddosen über einen längeren Zeitraum kann es zu einer längerfristigen Blockade der Jodaufnahme und dadurch zu Symptomen einer ->Schilddrüsenunterfunktion kommen.


    Jod erzeugt Osteoporose (Knochenschwund)

    Hormonstörungen, wie sie bei Schilddrüsenkranken immer und bei Jodallergikern oft auftreten, sowie die u.a. durch Jod hervorgerufenen Darmerkrankungen und die daraus resultierende gestörte Calciumaufnahme sind eine der Hauptursachen für Osteoporose. Überschüssige Schilddrüsenhormone entziehen den Knochen Kalk. Hierdurch kommt es zu einer besonders aggressiven Osteoporose. In allen Ländern, in denen jodiert wird, nimmt die Osteoporose als Volkskrankheit deutlich zu. In Deutschland leiden hieran inzwischen 5 - 7 Millionen Menschen, Tendenz steigend. Kinder brechen sich häufiger schon bei nichtigen Anlässen den Fuß oder den Arm und es kommt öfter zur verzögerten Heilung des Bruches. Frauen sind 5 Mal häufiger als Männer betroffen (siehe auch www.stada.de).

    Kalzium: Kalzium ist ein Mineralstoff, der im Körper für die regelrechte Funktion von Nerven und Muskeln erforderlich ist. Dabei schadet sowohl ein Zuviel als auch ein Zuwenig an Calcium. Deshalb wird die Calcium-Konzentration im Blut durch zwei Hormone in sehr engen Grenzen gehalten: Das Nebenschilddrüsenhormon Parathormon führt zu einer Freisetzung von Calcium aus dem Knochen und zu seiner vermehrten Aufnahme aus dem Darm. Dadurch steigt der Calciumspiegel im Blut. Währenddessen wird durch das in der Schilddrüse gebildete Hormon Calcitonin das Gegenteil bewirkt. Normalerweise halten sich diese Hormonwirkungen die Waage und der Calciumspiegel bleibt konstant. Calcium ist aber auch ein wichtiger Baustoff des Knochens und verleiht ihm seine Festigkeit. Deshalb ist eine ausreichende Zufuhr von Calcium mit der Nahrung (vor allem Milch und Milchprodukte) wichtig, um einem Knochenschwund (Osteoporose) vorzubeugen.

    Schlafstörungen

    Ein zu viel an Schilddrüsenhormonen bewirkt, dass der gesamte Organismus ständig auf Hochtouren läuft. Man wird unruhig und rastlos, findet keine Ruhe, wird nervös und gereizt. Man glaubt, dass dies durch die Schlafstörungen kommt, oder spricht diese Anzeichen evtl. vorhandenem Stress zu, in dem Glauben und der Hoffnung, dass man nur ein bisschen Ruhe oder Urlaub bräuchte, damit wieder alles ins Lot kommt. Doch auch dann bessert sich nichts. Nun glaubt man alt zu werden.

    Die durch Jod ausgelösten Störungen im hormonellen Kreislauf bewirken eine gestörte Sauerstoffaufnahme aller Zellen in Ruhephasen und im Schlaf. Der Kreislauf und die Körpertemperatur sacken in der Nacht drastisch ab, man fühlt sich nach dem Aufwachen wie erschlagen und braucht lange, um in Fahrt zu kommen. Mehrmaliges nächtliches Aufwachen mit verstärktem Harndrang wird ebenfalls dem Alter zugeschrieben. Obwohl man sich immer kaputter fühlt, liegt man abends lange wach, kann nicht einschlafen.

    Allgemeiner Leistungsabfall

    Der Sauerstoffversorgung der Zellen ist nicht nur im Ruhezustand sondern generell gestört. Dies bewirkt einen starken Einbruch in der gesamten physischen und intellektuellen Leistungsfähigkeit des Organismus. Tätigkeiten, die früher mühelos vonstattengingen (wie Treppenlaufen, Fahrrad fahren) werden zunehmend beschwerlicher. Starkes Schwitzen auch bei geringen Belastungen und vorschnelle Ermüdung kommen hinzu.
    Jod bewirkt eine Überempfindlichkeit auf Noradrenalin. Hierdurch treten Verkrampfungen der gesamten Muskulatur auf sowie Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit auf. Noradrenalin als Neurotransmitter wirkt indirekt auf die Übertragung von Phosphatgruppen im Zusammenhang mit der Reizleitung in Nervenfasern und verändert dadurch kurzfristige Wirkungen wie die Änderung der Durchlässigkeit der Nervenmembranen (mit der Folge von Dauerkontraktion von Muskeln) und langfristige Effekte wie Erinnerungsbildung.

    Durch die Dauerkontraktion von Muskeln (vor allem stärker belasteter Muskelpartien) entstehen Muskelverkürzungen. Ein andauerndes Verlangen danach, die betroffenen Muskeln zu dehnen, massieren oder kneten, um so eine Entspannung herbeizuführen, bleibt erfolglos und führt gerade in Ruhephasen zu ständig unruhigen Beinen.

    Der gestörte Fettstoffwechsel bewirkt, dass es bei körperlicher Betätigung immer dann zu einem deutlichen Leistungsabfall kommt, wenn der Organismus vom Kohlehydratstoffwechsel (der bei Belastungen, z.B. Sport, nur für max. 30 Minuten Energie liefert) auf den Fettstoffwechsel umgeschaltet. Die betroffenen Muskeln beginnen zu schmerzen, übersäuern vorschnell, sind nicht mehr wie gewohnt belastbar.
    Herzbeschwerden

    Die Erhöhung der Kontraktilität (Fähigkeit des Zusammenziehens) der Herzmuskelfasern führt zur Erhöhung des Schlagvolumens und der Herzfrequenz sowie Herzrhythmusstörungen.
    Durch eine fehlgeleitete Autoimmunreaktion gegenüber Jod sowie eine allergische Reaktion kann das Herz direkt geschädigt werden. Mögliche Folgen:
    •    Mitralklappenprolaps (Veränderung der Herzklappen)
    •    Mitralinsuffizienz (Herzklappenfehler mit Schließunfähigkeit der Mitralklappe infolge narbiger Schrumpfung der Herzinnenhaut)
    •    Endokarditis (Entzündung der Herzinnenschicht durch Bakterien)
    Sehnen und Gelenkschmerzen
    Die o.g. Dauerkontraktionen von Muskeln erzeugen einen stark erhöhten Muskel- bzw. Ruhetonus. Daraus können starke Muskelverspannungen entstehen. Chronische Beschwerden bzw. bereits bestehende Beschwerden verschlechtern sich.
    Anm.: Ich hatte 8 Jahre lang eine chronische Epicondylitis. Diese ist bereits 1 Woche nach Umstellung meiner Ernährung fast restlos (inzwischen völlig) verschwunden! Ebenso die starken Schmerzen im Schulterbereich, die ich durch häufiges Arbeiten mit der Maus zu haben glaubte. 
    In einer großen Bevölkerungsuntersuchung geben 40% der Erwachsenen an, sie hätten "heute" Rücken- schmerzen, 50% hatten dies irgendwann im Verlauf der letzten zwölf Monate. Diese enorme Verbreitung macht Rückenschmerzen zu einer der kostspieligsten Krankheiten überhaupt: Knapp 10% der Personen mit chronischen Rückenschmerzen befinden sich in dauerhafter ärztlicher Behandlung. Rund 30% der medizinischen Rehabilitationsmaßnahmen der Rentenversicherung werden wegen chronischer Rücken- schmerzen durchgeführt, 18% der vorzeitigen Berentungen gehen auf das Konto dieser Krankheit. (www.drfz.de )

    Sehstörungen und Augenreizungen

    Vor allem im Sommer, oder wenn die Augen z.B. durch Bildschirmarbeit besonders belastet sind, können sich starke Reizungen entwickeln. Hier spielt u.U. auch eine möglicherweise vorhandene ->Lichtallergie eine Rolle. Lichtkontraste werden sehr intensiv und grell wahrgenommen, die Augen tränen leicht, sind gerötet und wund. Es entsteht das Bedürfnis nach dunklen und kontrastarmen Farben.
    Durch eine Bindehautentzündung können irreparable Schäden entstehen. Jede achte Bindehautentzündung ist auf eine Allergie zurückzuführen.
    Durch die Dauerkontraktion der Augenmuskeln können Sehstörungen (Doppelsehen) entstehen. Es fällt dann schwer, während des Lesens von Text die Augen nachzuführen und permanent neu zu fokussieren, weil die Augenmuskeln das Auge nicht mehr schnell und flexibel genug bewegen können.

    Entzündliche Prozesse

    Jod wird aus gutem Grund als hochwirksames Desinfektionsmittel eingesetzt. Mikroorganismen werden durch Jod sofort getötet. Bei größeren Organismen dauert es entsprechend länger.
    Jod fördert entzündliche Prozesse aller Art. Zunächst bemerkbar werden oft furunkulöse Pickel und Hautunreinheiten. Talgdrüsen vergrößern sich abnorm und werden vom Körper regelrecht "rausgeeitert" . Vielleicht ernähren sich viele Models deshalb vegetarisch, weil sie keine Lust auf die vielen Pickel haben, die durch Jod ausgelöst werden. (siehe auch ->Jodakne)

    Es können Entzündungen sämtlicher Schleimhäute auftreten, angefangen bei den Mundschleimhäuten, über den Hals, die Speiseröhre, die Magen- und Darmschleimhäute bis hin zu Harnwegsinfektionen.
    Auch Sehnenscheiden- und Kapselentzündungen werden durch Jod gefördert. Des Weiteren können sich Bindehautentzündungen der Augen entwickeln (s.u.).

    Magen- und Darmerkrankungen (Sodbrennen, "Reizdarm")

    Jod reizt die Magen- und Darmschleimhäute. Bei empfindlichen Personen wird dadurch vermehrt Magen- säure gebildet, starkes Sodbrennen ist die Folge. Dies kann so weit gehen, dass sich ein "unsauberer Magenverschluss" bildet. Magensäure kann nachts in die Speiseröhre und von dort in die Bronchien laufen, das Gewebe dort wird so stark verätzt, dass es sich entzündet. Zusammen mit den auftretenden Atembeschwerden der ->allergischen Reaktion auf das Jod entsteht der Eindruck, man sei Lungenkrank. Es werden auch asthmatische Beschwerden angenommen.
    Durch das übersäuerte Magenmilieu und die permanente Reizung der Darmschleimhäute entsteht Dauer-Durchfall. Als Folge können Darminfektionen wie EHEC und Pilzbefall hinzukommen.
    Schuppen, Hautveränderungen

    Im Übermaß vorhandene Schilddrüsenhormone bewirken eine abnorm erhöhte Zellaktivität des gesamten Organismus. Hierdurch wird die Oberhaut überschnell abgeschilfert, es entstehen Schuppen. Besonders im Kopfhautbereich sowie in und hinter den Ohren entsteht vermehrt schorfig-schuppige Haut. Dies kann sich bis zu einer regelrechten Schuppenflechte auswachsen. Die Kopfhaut lässt sich in dünnen, schuppig- fettigen Platten abheben. Darunter liegt die noch unfertige, rosige neue Haut. Wer sich in diesem Stadium die Schuppen völlig auszubürsten versucht, hat hinterher eine einzige wunde Fläche als Kopfhaut.
    Das beschleunigte Zellwachstum führt dazu, dass sich der Organismus vorschnell und  unvollständig, mit verminderter Qualität regeneriert. Die Haut wird blass, wachsartig, welk. Da sich diese Veränderungen nur allmählich, u.U. über einen Zeitraum von Jahren entwickeln, werden sie nicht unbedingt als unnormal wahrgenommen. Man glaubt mal wieder, man wird alt.

    Migräne

    Wer schon einmal Migräne gehabt hat, weiß, was es heißt, solche Kopfschmerzen zu haben, dass man glaubt, das Gehirn sei ein stark angeschwollener, entzündeter Klumpen Fleisch. Es ist einem kotzübel, man fühlt sich depressiv, ist appetitlos und extrem empfindlich gegen Licht oder Lärm. Man kann nicht schlafen, obwohl man müde ist.
    Der "Jodentzug", der immer dann auftritt, wenn man nach einer Zeit hoher Jodaufnahme weniger Jod aufnimmt (Urlaub, das Wochenende nach der Woche Kantinenessen, Ernährungsänderungen) bewirkt genau die gleichen Anzeichen wie eine Migräne.
    Jod taucht in zunehmendem Maß als Allergieauslöser auf
    In einer ohnehin von Fremdstoffen übersättigten Umwelt wird die "kritische" Dosis immer geringer. ->Jodallergiker reagieren auf die Zufuhr von künstlich angereichertem Kaliumjodid u.a. mit unerträglichem Juckreiz, der sich auf den gesamten Körper erstrecken kann. Schon kurz nach dem Kontakt mit Jod treten grippeartige Symptome mit leichtem Fieber, rote Hautflecken, Atemnot und gereizte Augen auf.
    Zur ->Jodakne , einer großflächigen furunkulösen, schwer abheilenden Hautkrankheit, gibt es allein in dem in Deutschland führenden "Klinischen Wörterbuch", dem "Pschyrembel", drei Verweise mit genauen Beschreibungen.

    Sexualität

    Jod macht geil. Das ist der Grund, warum man Lust in Form einer Seereise (mit der damit verbundenen jodhaltigen Meeresluft) kaufen kann. Auch die aphrodisierende Wirkung von Austern (die wie die meisten Meerestiere einen hohen Jodgehalt haben) rührt hierher. Statt Austern können Sie allerdings genauso gut Ölsardinen essen oder deutsche Milch trinken. Deutsche Milch beinhaltet nämlich inzwischen mit 50 µg Jod/100 g fast genauso viel Jod wie Austern. Nur -  wer würde schon pfundweise Austern essen? Nun wissen Sie, warum Milch müde Männer munter macht.
    Jod im Übermaß kann ein übersteigertes sexuelles Verlangen auslösen. Der Gedanke an Sex bestimmt dann den gesamten Tagesablauf, man wird regelrecht sexsüchtig. Ein Grund hierfür ist sicher auch die beruhigende Wirkung, die von den beim Orgasmus ausgeschütteten Endorphinen ausgeht. Diese Ausschüttung kann durch den Einsatz bestimmter Sexualpraktiken (wie z.B. S&M) noch gesteigert werden.
    Durch die Sexsucht und die Fixierung auf die beruhigende Wirkung der Endorphinausschüttung tritt genau wie bei Alkoholikern oder Fixern ein Persönlichkeitsverlust auf. Die Fähigkeit zärtlich oder mitfühlend zu sein nimmt in dem Maße ab, wie sich alles nur noch um den nächsten "Schuss" d.h. Orgasmus dreht.

    Psyche 

    Das in der Schilddrüse gebildete Hormon Trijodthyronin (Thyroxin) wirkt u.a. indirekt über die ->Neurotransmitter Adrenalin und Noradrenalin auf den Zellstoffwechsel.
    Durch im Übermaß vorhandenes Jod (bzw. von der überreizten Schilddrüse) permanent induziertes Thyroxin bewirkt durch die ununterbrochene Reizung neuronaler Mechanismen u.a. eine "Überflutung" des Lernsystems. Da es sich nicht alles gleichzeitig merken kann, merkt es sich nichts oder weniger. Konzentrationsstörungen und Vergesslichkeit sind die Folge 
    Die Sensibilisierung bewirkt darüber hinaus, dass später bereits alltägliche Thyroxin-Mengen verstärkte Verhaltensreaktionen wie überhöhter Muskeltonus, erhöhter Pulsschlag, Lärmempfindlichkeit, Reizbarkeit, Nervosität und Schlafstörungen auslösen können.

    Noradrenalhaltige Nervenzellen treten vor allem in einen kleinen Teil im Hirnstamm auf, das als "blauer Kern" (Nucleus coeruleus)  bekannt ist. Die Fortsätze dieser Nervenzellen sind stark verzweigt, und stehen unter anderem mit dem Hypothalamus, dem Kleinhirn und dem Vorderhirn in Verbindung. Das Noradrenalin scheint an der Erhaltung des Wachzustandes und Körpertemperatur, am Belohnungssystem des Gehirns, am Träumen und an der Stimmungslage beteiligt zu sein.

    Cholerische Wutanfälle, aggressives Verhalten und paranoide Tendenzen können Folge sein. Depressive Verstimmungen mit Todessehnsucht (noch begünstigt durch die allgemein durch Joderkrankungen stark verschlechterten Lebensumstände) treten auch auf.
    Ein weiterer Effekt ist die Freisetzung von Jod durch den im Wut- oder Erregungszustand stark erhöhten Stoffwechsel. Jeder kennt wohl den Effekt, dass man, wenn man erst mal einen "toten Punkt" überwunden hat, z.B. beim Radfahren oder Schwimmen, ab dann scheinbar ohne zu ermüden weiter machen kann. Erst wenn man dann inne hält, merkt man, wie erschöpft man wirklich ist. Dieser Mechanismus ist entwicklungsgeschichtlich gesehen sehr nützlich, wenn es darum geht, bei der Jagd, im Krieg oder auf der Flucht die letzten Reserven zu mobilisieren. Bei empfindlichen Personen mit überhöhter Jodkonzentration im Körper kann dies aber zur Berserkerei und Tobsucht führen.

    Hyperaktivität bei Kindern

    Selbst bei den Nahrungsmitteljodierung primär anvisierten Kinder und Jugendlichen, die ja eigentlich am meisten profitieren sollten, werden insbesondere durch ->künstliche Kalium-Jodid-Verbindungen  Symptome wie Nervosität, Schlafstörungen, Konzentrationsstörungen, Zappeligkeit oder Aggressivität ausgelöst. Besonders der letzte Punkt tritt in der Berichterstattung immer deutlicher zu Tage, wenn von unmenschlichen Quälereien von Mitschülern oder gar regelrechten Massakern berichtet wird.

    Jeder 10. Schüler zwischen 13 und 16 greift inzwischen zu Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Auch der vermehrte ->Cannabis-Konsum von Jugendlichen kann in diesem Zusammenhang als eine Art Selbstmedikation betrachtet werden.

    Darüber hinaus kann eine Überhöhte Jodaufnahme in der Jugend den Grundstein für eine spätere Schilddrüsenerkrankung legen.


    Es gibt noch eine Vielzahl weiterer Quellen zur Thematik Jod und eine Großzahl ist im Netz verfügbar. Ich habe versucht in diesem Artikel einige Quellen zusammenzutragen, die Vielfältig auf die Jodproblematik eingehen. Auch wurde in diesem Artikel bereits angedeutet das Jod bei weitem nicht das einzige Gift ist, dass eine Vielzahl unser alltäglichen Nahrungsmittel enthält.

    Ich denke zu den natürlichen und universellen Grundrechten eines jeden Menschen gehören saubere Nahrungsmittel, die einem Lebensinformationen und Gesundheit bescheren sollten. Leider musste ich feststellen, dass eben dies in unserer heutigen Zivilisation nicht mehr der Fall ist. Ganz im Gegenteil! Man gewinnt eher den Eindruck, dass wir nach und nach an einen niederen Standard krankmachender Nahrung gewöhnt werden und geraten noch zusätzlich in den Teufelskreis der Pharmaindustrie.

    Ich denke es wird Zeit, diesen Teufelskreis zu durchbrechen und dazu muss einem erst einmal wieder bewusst werden, was Lebensmittel ausmacht und was wir eben so täglich für Dreck vorgesetzt kriegen. Im Zweiten Teil möchte ich daher eher etwas auf praxisnahe und erschreckende Beobachtungen eingehen, die ich in meinem Umfeld wahrnehme. Ich denke eines ist vollkommen klar, dieser Pfad muss auf kurz oder lang ins Verderben führen! Wollt ihr diesen Pfad der Bequemlichkeit und Massenträgheit fortsetzen oder vielleicht neue Pfade erkunden. Die Entscheidung liegt bei einem jeden selbst.


    Quellen & weitere Infos:

    [1] Jodkrank
    [2] Wikipedia Iod

    Fluor – Jod: Sondermüll für die Gesundheit - Dr.med.Walter Mauch 

    Buchtipp: Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod.

    Kommentare:

    John Nada hat gesagt…

    Sehr spannend muß mich mal ein bißchen einlesen, um mich dazu qualifiziert zu Äußern. Insbesondere die Auswirkungen auf Sexualität und Psyche waren mir in dieser Form nicht bekannt. Ich denke sie benutzen diese Umweltgifte Jod, Fluor, Quecksilber und andere vorwiegend wegen der psychischen Komponente um eine Herde von ruhiggestellten, kranksheitsanfälligen Zombies zu kreieren, die nicht in der Lage sind sich aus dieser Sklaverei zu befreien.

    Grüße John

    The future depends on what we do in the present.

    Mahatma Gandhi

    Anonym hat gesagt…

    Jeder sollte sich fragen ob das nicht eventuell ein "CemGenPharmozidischer Zufall" ist?
    Aspartam, Jod, Bor, Flour, Aluminiumoxyde, Barium, ...Genverseuchtes Saatgut und Genfraß für Tier und Mensch...Mikrowellenbestrahlung... Giftige Stoffe aus Bekleidung...weniger Licht durch Chemtrails und Wettermanipulation... tausende von Atombombenversuchen und so weiter. Seitenweise kann man da so weitermachen.
    Goethe hat in einem seiner Gedichte schon die Vergiftung der Menschen mit Quecksilber beschrieben. Mord und Totschlag...

    Wenn man dann von hirnlosen Wüstenschaftler Sätze wie "Wir können keinen Fuß Gottes in der Türe gebrauchen" liest, wird einem auch klar wieso.
    Alles Blutopfer für wen?

    Anonym hat gesagt…

    Sehr guter Artikel.

    Habe hier noch 3 weitere gute Links zum Thema Jod:

    Aufklärung Jod 1

    Aufklärung Jod 2

    Aufklärung Jod 3

    MfG

    Anonym hat gesagt…

    sehr viel Information! Selbst stelle ich oft fest, wie schwierig es ist, im Supermarkt nicht-jodiertes Salz zu finden. Wenn man dazu sämtliches (vermutlich jodiertes) Salz zählt, was man sich nicht direkt zuführt (Backwaren, Restaurant, Fertiggerichte ...), kommt es sicher zu einer Überversorgung!
    Dennoch: die Kinder aus Bitterfeld sind mittlerweile auch 80+ und teilweise quicklebendig. Leider differenzierst Du auch nicht zwischen Jod und dem Jodid - Chlor möchte niemand in seiner Küche haben, dennoch schmecken einfach keine Nudeln ohne ChlorID!
    Man findet chemische Elemente auch nicht als Abfallprodukt; sie werden teuer hergestellt, noch teurer verkauft ;)
    Also: keine Panik, aber Augen auf beim Salzkauf - bissl Dreck härtet ab! :D

    liebe Grüße

    Chris

    Soundchiller hat gesagt…

    Nomenklatur Anorganischer Verbindungen

    Anionen der Wasserstoffsäuren
    Endung auf -id

    Säuren Chemie Sek1

    Bsp. Salzsäure: HCl -> H+ + Cl-
    positiv geladenes Wasserstoffion und das Säurerestion Chlorid

    1. Bei binären kovalenten Verbindungen wird zuerst das Element mit der positiven Oxidationszahl genannt (elektropositive Komponente).
    2. Das nachgestellte Nichtmetallatom (-ion) binärer Verbindungen mit negativer Oxidationszahl endet auf -id.

    Bsp. Natriumchlorid -> Na+ und CL-
    oder Kaliumiodid -> K+ und I-

    In der Natur kommen generell keine reinen chemischen Elemente vor, lernt man auch in Sek1 Chemie.

    Außerdem ist es klar das sich Salze in Ionen, indem Fall bei Natriumchlorid eben Chloridionen enstehen, die einem Geschmacksverstäkenden Effekt haben.

    Zitat aus obigen Artikel: "Die Wasserlöslichkeit von Jod ist schwach ausgeprägt. Dagegen löst es sich außerordentlich gut in organischen Lösungsmitteln (z.B. Alkohol). Wichtige Verbindungen sind Jodide, Jodwasserstoff, Jodoform und Natriumjodid."

    "In der Natur kommt Jod selten in reiner Form, sondern meistens in Verbindungen mit z.B. Kalium oder Natrium vor." ergo Salze -id

    "künstlich zugesetzte Kalium-Jodid wirkt im Körper wesentlich reaktiver, als die natürlicherweise überwiegend vorkommenden Natrium-Jod- Verbindungen" also nach wie vor die Salze -id

    Alles kann ein Gift sein, auch Wasser, je nachdem ob du es in Maßen oder Massen zu dir nimmst...

    Dann wird im Folgenden die Problematik bildhaft geschildert, ebenso das die eigentliche Zweckmäßigkeit der künstlichen Jodierung äußerst fragwürdig erscheint, alles ausführlich dargelegt.

    "Jod wird der Nahrung in Form von Jodiden, Jodaten oder Jodophoren zugesetzt. Diese werden zum Teil aus giftigen Industrieabfällen wie Druckfarben, Katalysatoren, Röntgenkontrastmitteln und anderen Abfällen recycelt. Bei dem in Deutschland den Tierfuttermitteln und dem Jodsalz zugesetztem Jod handelt es sich um Kalium-Jod-Verbindungen."

    Du stimmst dem Artikel erst so halb zu und pickst dir dann eine Feinheit heraus, wo allgemein bekannt ist, dass Chemie nicht jedermans Freund ist und versucht dann einen stundenlang mühselig zusammengestellten Artikel durch eine simple Alltagsbehauptung in all seinen Aussagen zu entkräften und den Leser zu verunsichern.

    Diese Thematik ist sehr umfassend und mein Intention war es den Leser für das Thema, durch eine Auswahl und Zusammenstellung entscheidender Informationen, für die Brisanz des Themas mit all seinen gesundheiltlichen Folgen zu sensibilisieren und keine wissenschaftlich-chemische Facharbeit abzugeben.

    Kritik ist durchaus erwünscht, aber keine Verharmlosung durch typisch, psychologisch, verunsichernde und manipulative Aussagen.

    Rachel hat gesagt…

    Vielen Dan für diesen ausführlichen Artikel.

    Nach WHO-Definition für Afrika hab ich wohl AIDS...

    Ich stelle immer wieder fest, daß wir nicht "mehr tun müssen" (größere Anstrengungen zum Klimaschutz, Impfkampagnen, AIDS-Aufklärung etc.), und mehr Geld dafür ausgeben, um die Probleme der Menschheit zu lösen. Wir müssen nur den ganzen Schwachsinn weglassen -- und hätten dann auch nicht nur eine gesündere Welt und mehr Freizeit, sondern auch noch ne Menge Taschengeld übrig!

    Anonym hat gesagt…

    Lieber Autor,
    Es ist erstaunlich, mit wie viel Aufwand Du Dir diesen Artikel recherchiert hast. Unglücklicherweise hast Du offenbar schlechte Quellen verwendet. Meine Kritik hat drei Teile:
    1. Wie Soundchiller ausführlich geschrieben hat, ist elementares Jod nicht vergleichbar mit den Verbindungen, die wirklich dem Salz zugegeben werden. (Beim Blei z.B. ist das grundsätzlich anders - praktisch jede Bleiverbindung ist für den Menschen giftig).
    2. Du unterscheidest in einer sinnlosen Weise zwischen Natrium- und Kaliumiodid. Wie Dir ein Chemiker, Physiker oder Biologe Deines Vertrauens versichern wird, wirken kleine Mengen von Kalium- und Natriumiodid im Organismus identisch (das hat was damit zu tun, dass die beiden Bestandteile der chemischen Verbindung sich beim Auflösen im Wasser trennen; schau mal bei http://de.wikipedia.org/wiki/Hydratation ).
    3. Es gibt zufälligerweise - “dank” Tschernobyl - recht robuste, aktuelle Daten, was die Folgen der Superdosierung von Kaliumiodid angeht. In Polen z.B. haben viele Erwachsene und Kinder ein- oder mehrmals Kaliumiodid im Zehntelgrammbereich eingenommen. Das ist die tausendfache empf. Tagesdosis! Ich war nicht dabei, aber ich denke, die Folgen hätten deutlich sein müssen, wenn die Aussagen Deiner Quellen zuträfen. Insofern: Bitte mehr Sorgfalt bei einem wichtigen Thema, der Nahrungsmittelsicherheit. Vergiss das Iod, solange immer noch umstrittene Weichmacher in den Nahrungsverpackungen, exotische Elemente in PET-Flaschen, Nitrit in der Wurst und Formaldehyd in den billigen Möbeln nachzuweisen sind. Mit deinem jetzigen Artikel hingegen schadest du der Sache: Es ist zu einfach, dich als unsorgfältigen Spinner hinzustellen, der unkritisch die negativen Quellen übernimmt. Das schadet der ganzen Sache, und das finde ich schade.

    Soundchiller hat gesagt…

    Lieber anonymer Poster, die Leier kennen wir doch schon, im 5. Komment5ar bin ich ausführlich darauf eingegangen und wie du schon erwähntest, verhält sich nicht jeder Stoff nach chemischer Reaktion gleich oder ist gleich reaktiv und kann verschiedene Eigenschaften besitzen.

    Ich habe hier ausdrücklichst zw. Kaliumjodid und Natriumjodid unterschieden und dessen Reaktivität und Verhalten im Körper:

    "In der Natur kommt Jod selten in reiner Form, sondern meistens in Verbindungen mit z.B. Kalium oder Natrium vor." ergo Salze -id

    "künstlich zugesetzte Kalium-Jodid wirkt im Körper wesentlich reaktiver, als die natürlicherweise überwiegend vorkommenden Natrium-Jod- Verbindungen" also nach wie vor die Salze -id

    Hier geht es um biophysikalische Reaktion da wir nun mal einen JKörper haben der nach biophysikalischen Gesetzen funktioniert, ich empfehle hier das "Deutschlandprotokoll 3" von Toni Haberschuss, dort ist zB der Staffwechsel der Zelle hervorragened bewschrieben.

    Anstatt auf klug zu tun, ohne in inhaltliche Tiefe zu gehen und ein bischen Chemie zu fachsimpeln doch bitte mal mit richtigen Namen und eine klare Widerlegung, ich haue ja nicht das Gift in die Nahrung und habe diesen Artikel nach bestem Gewissen und Fachwissen soweit für mich nachvollziehbar zusammengestellt. Wenn nicht als Frage formulieren oder Verbesserungsvorschläge, habe es ja nicht umsonst Teil1 benannt.

    Anonym hat gesagt…

    ...leider habe ich dieses Blog erst vor ein paar Tagen gefunden und heute erst den Jod-Artikel.
    Sehr ausführlich...Danke!...
    Vielleicht sollten sich die Kritiker dieses Artikels einmal etwas ausführlicher mit der Thematik befassen, bevor sie hier "klugsch...en"...oder selbst einen qualifizierten Artikel aus der eigenen Feder verfassen...
    Allen anderen empfehle ich zudem, sich einmal ausführlichst mit dem Thema Speisesalz (Chlor) zu befassen...ich glaube, den meisten Menschen werden die Haare zu Berge stehen, wenn sie die Wahrheit und die Wirkung des Speisesalzes auf den menschlichen Organismus erst einmal erfasst haben.
    Ebenso wichtig ist das Wissen über Weizenprodukte!
    Für echt wissensdurstige Zeitgenossen kann ich nur dringend folgende Seite empfehlen:
    www.kabbala-akademie.ch

    viel Spaß an den Erkenntnissen!

    Daniel hat gesagt…

    Ich denke das dieser Artikel so leider nicht ganz haltbar ist, bzw. spiegelt er die Mainstream "Pharma" Propaganda wieder.
    Jod ist wichtig für jeden Menschen.
    Die genannten Krankheiten sind mit Jod leicht zu heilen. Es sind alles Jodmangelkrankheiten. Es ist natürlich wesentlich lukrativer das mit künstl. Schilddrüsenhormon und Radiojod anzugehen als mit billigem Jod.
    Und nein, Jod ist kein Abfallstoff in der Industrie, es ist relativ teuer. All das negative trifft auf Fluor zu, jedoch IMHO nicht auf Jod.

    Links zu dem Thema die ich empfehlen würde:

    http://www.optimox.com/pics/Iodine/IOD-05/IOD_05.html

    http://curezone.com/forums/f2.asp?f=815&c=0&p=1

    Und ja, ich habe Jod in sehr hohen Dosen genommen (>1g KI und Lugolsche Lösung >100mg I²) und nehme es heute noch.

    Der größte Fehler den man mit Jod machen kann ist IMHO nicht genug davon zu nehmen. Ich würde sagen jeder Erwachsene sollte mind. 1mg besser 13 mg täglich nehmen. Die geringen Mengen im Salz sind tatsächlich problematisch für Menschen, welche bereits unter Jodmangel gelitten haben.

    Die Situation von Bor (Borax) und Selen sehen ich ähnlich wie die des Jod. Nur gibt es hierfür weniger Studien und klinische Forschung.

    Mudo666 hat gesagt…

    wollte mal fragen, ob hier jemand weiß, ob die Erkrankungen bzw. Schädigungen durch Jod und Fluorid nach bestmöglichem Vermeiden, mit der Zeit wieder "ausheilen"?
    Bin 20 Jahre alt und erst seit ca. 1-2 Jahren lese ich mir aktiv Artikel über so ziemlich alle Zusatzstoffe etc. durch, da ich seit ca. 3 Jahren an chronischem Sodbrennen leide, obwohl der Magenschließmuskel in Ordnung ist.
    Ich benutze von Kindesbeinen auf Fluoridhaltige Zahnpasta und bei uns daheim gabs glaube ich so ziemlich immer Jodiertes Salz, teilweise auch noch mit Fluorzusatz... -.-
    deswegen meine Frage, wäre cool wenn mir jemand etwas dazu sagen könnte.

    Jacqueline Jacobsen hat gesagt…

    Mir ist es egal, ob der Artikel hier chemisch korrekt formuliert ist. Tatsache für mich ist:
    Jene Iod-Verbindungen, die im Salz und im Tierfutter und somit in unserem Essen landen, schaden der Gesundheit mehr als uns lieb ist.
    Leider schleichen sich die Beschwerden ganz langsam ein. So denkt man, dass Herzrhythmus-Beschwerden bis hin zu Herzaussetzern mit dem aktuellen Stress zu tun haben -oder dass die Muskelschwäche und Atemschwierigkeiten mit dem fortgeschrittenen Alter zu tun haben.
    Doch dem ist NICHT so!!
    wenn eine fast 80-jährige Frau wegen multipler leichter und einem schweren Herzstillstand den Notarzt konsulieren muss. Und nach Weglassen sämtlicher jodierter Nahrungsmittel keinen einzigen Herzstillstand mehr hat, ist dies doch eine wirklich sehr interessante Tatsache, die viele hier verleugnen wollen.
    Ich selbst (bin nicht die ältere Dame) litt aber auch an ständigen kurzen Herzstillständen bis ich aufhörte jodierte Nahrungsmittel zu essen. Nach einem ganzen Jahr 'künstlich-iod'-frei hat sich meine Schilddrüse und mein Körper wieder erholt, ich kann wieder schlafen, die ständige innere Unruhe (die einem fast in den Wahnsinn treiben kann) und die psychischen Symptome sind vollkommen verschwunden. Meine Kurzatmigkeit und auch meine Muskelschwäche ist weg.

    Dies nur mal so aus eigener Erfahrung an ALLE Ungläubigen dieses Artikels!