Donnerstag, 4. März 2010

Wie die Zeit vergeht

Vielen ist gar nicht bewusst wie schnell sich die Erde um die eigene Achse dreht und die Zeit stets voran schreitet. Oft zieht das Leben so schnell an einen vorbei, dass man ohne einmal Inne zu halten und gewisse Momente Revue passieren zu lassen, man oft gar nicht bemerkt, wie sehr der eigene Lebensweg durch gesellschaftliche Einflüsse geprägt wird, dabei stets im Glauben immer die Freie Wahl zu haben, aber ist dem wirklich so?

Ich kann mich noch an den ersten Computer in meiner Familie erinnern, ein AMIGA 500, heute ein Museumsstück und die Grafik würde man wohl belächeln oder heutzutage wieder ein begehrtes Sammlerstück, die Atari 7800. Ich kann mich nur erinnern, dass mein älterer Bruder Stunden vor diesen Dingern verbrachte, naja und wie das halt so ist, jüngere Brüder wollen immer das was die Älteren machen. Zum Glück hatten meine Eltern ein wachsames Auge, was zumindest mein Spielkonsumverhalten anging. Heute bin ich ihnen dafür dankbar. Wie bei so vielen Dingen im Leben kommt es halt auf das richtige Maß an.


Soweit ein kleiner Abstecher in die frühen 90er. Ja und so hat jede Generation ihre Trends, egal ob Mode, Technik, Musik oder Lifestyles. Das Problem an der ganzen Sache, jede Generation muss sich was noch abgefahrenes einfallen lassen, um sich von der vorigen Genration abzugrenzen.

So begann es irgendwann während meiner weiteren Schulzeit, dass man vermehrt junge Menschen mit weiten Hosen rumlaufen sah, deren Hintern bis in die Kniekehlen reichte und man stets auch über Farbe/Muster der täglichen Shorts informiert war.


Das wäre wohl ein paar Jahre zuvor undenkbar gewesen, aber kaum ist so ein Trend geboren, finden sich stets genug diesem zu Folgen und gegen die Massen ist selbst der hartgesottenste Pädagoge machtlos. Auf die Psychologie des Genrationskonfliktes und die gesellschaftlichen Zusammenhänge möchte ich nicht allzu tief eingehen, werft einfach mal einen Blick auf die angefügten Artikel. Aber selbst hier kann man nur einen Einblick gelangen, ohne tiefgreifende Fachliteratur ist ein Verständnis dessen und die Grenzen zwischen normaler Entwicklung von Jugendlichen, aber auch die damit verbunden Gefahren für eine Gesellschaft, kaum zu überblicken. Gerne weise ich wiederholt daraufhin, dass es jedem frei steht passende Quellen oder Buchtipps in die Kommentare zu setzen.

Ein Problem das ich persönlich sehe und nun meine persönliche Meinung aus eigenen Erfahrungen und Beobachtungen aufzeigen soll, ist die Ablenkung die vielerlei Schrott mit dem sich Jugendliche fast ausschließlich beschäftigen, eben die Gefahr birgt, sich völlig vom eigentlichen Weltgeschehen abzukapseln. Erschwerend kommt hinzu, dass die Spezies Mensch nun bedingt durch die soziologische Programmierung der Gehirns, als Folge von früheren Zusammenleben in Sippschaften, nun mal dazu neigt, sich in Gruppen zu integrieren. Schnell wird man zum Mitläufer, da man einfach dazu gehören will. Einst war das ein Mechanismus der unser Überleben sichern sollte.

Aber mal ganz ehrlich, man kann auch wunderbar ohne Tamagotchi, Pokémon, Bravo, Teenie Bands und anderen Massentrends eine erfüllte Jugend verbringen. Vielleicht sogar noch eine erfülltere, wer weiß? Doch schaut man in heutige soziologische Studien, erfährt man das die heutige Jugend wenig mit moralischen Werten oder gesellschaftlichen Engagement am Hut hat, aber ist es nicht die Jugend, die eben diese trägt. Was da wohl auf uns zukommen mag?

Aber mal zur Auflockerung ein handgemachter Song zur Thematik Generationen und Abgrenzung.


Ab hier möchte ich den gutmütigen Leser warnen, nun werde ich tiefer in unsere tägliche Verblendung eingehen und ob ihr es nun schön findet oder nicht, leider ist das alles die bittere Wahrheit und es liegt an euch was ihr mit dieser Information anfangen werdet.

Wir sind zu einer naiven Gesellschaft verkommen. Wir glauben Präsident Bill Clinton war ein netter Strahlemann mit einer Schwäche für Praktikantinnen. George W. Bush war halt etwas dümmlicher und ein gemeiner Bösewicht, aber wir übersehen dabei total das Friedensnobelpreisträger Barack Obama heute mehr Truppen denn je auf die Schlachtfelder der imperialen Giganten der USA geschickt hat. Allein das Betrachten einiger alternativer Quellen der benannten Personen, lassen es einem wie Schuppen von den Augen fallen. Unsere angeblich kritische Medienberichterstattung, die uns im alltäglichen Leben begegnet, heuchelt uns diese nur vor. Es wird gut selektiert, um ihnen die Illusion von kritischen Recherchen zu geben, doch in Wahrheit ist eben investigativer Journalismus in der heutigen großen Medienlandschaft weitestgehend ausgestorben!

Doch viele meiner Generation sind gegen solche Themen immun. Politik ist langweilig und alles was aus dem öffentlich Konsens ala Bild und Spiegel springt, ist logischerweise Verschwörung, abgehakt. Schließlich möchte man ja sein Leben genießen und wer denkt schon an Morgen oder gesellschaftliche Konsequenzen, man hat ja schon genug mit seinen eigenen Maulwurfshügel zu tun. Eben diese kognitive Dissonanz ist allgegenwärtig und hat komplexere psychologische Muster.

Doch weiß heute noch jemand das die NATO eine Angriffskrieg in Jugoslawien unter deutscher Beteiligung geführt hat? Natürlich nicht, denn durch die massenmediale Verblendung und dem Folgen von gesellschaftlichen Trends wurde uns dessen ja gar nicht bewusst! Und eben durch unsere naives, weltfremdes Heranwachsenn in unserer Jugend, kommen wir schon gar nicht auf die Idee, dass hier das GG gebrochen, ein Volk ins Leid gestürzt und skrupellose Geschäftsmänner sich dumm und dämlich verdienten. Vom Einsatz von Uranmunition mal ganz abgesehen. Da dieser Krieg auch unter Beteiligung der angeblich umweltbewussten Grünen von statten ging, macht es umso schwieriger, hier den Durchblick zu behalten.

Überwachung und das Aufgeben der Privatsphäre werden dank Big Brother und Ähnlichem auch eher leichtfertig akzeptiert, aber zumindest gibt es hier Vereine und Organisationen, die zu mindestens auf einzelnen Gebieten gegen Vorratsdatenspeicherung und Ähnlichem aktiv Aufklären und sich politisch, sowie gesellschaftlich betätigen.

Um den Bogen wieder zu schließen gehe ich noch einmal auf Erlebnisse meiner frühen Jugend und meiner systemintegrierten Schulbildung ein. Im Fach Politische Bildung hatte man uns die "Vorzüge" der EU und des Euros "vermittelt". Wenn ich davon dann im jungen euphorischen Eifer zu Haus berichtete, hatten meine Eltern hierzu eine deutlich kritischere Einstellung. Da man als junger Mensch nun mal dazu neigt dem System zu vertrauen, da man ja an das Gute in der Gesellschaft glauben will, tat man diese Argumente leichtfertig als verbitterter Lebenserfahrung der älteren Generation ab. Das Hauptproblem liegt wohl darin, dass eben die ältere Generation ihre Kritik eher leidenschaftlich emotional, aber eben bedingt durch die allgemein dürftig mit Informationen gespickte Gesellschaft, mit wenig Fakten untermauern können.


Somit sind wir heute durch das undemokratische voranpreschen des Lissabonner Vertrages in einer neuartigen Diktatur, mit altbekannten sozialistischen Elementen angelangt. Die Entscheidung liegt nun bei jedem selbst, ob er es der kommenden Generation und eben auch seinen eigenen zukünftigen Lebensweg auf diesen Weg fortsetzen möchte oder ob man sich entscheidet in den Wiederstand zu wechseln und die Errungenschaften vergangener Genrationen, wie Rechtsstaatlichkeit und Bürger- sowie Menschenrechte zurückerlangen möchte, denn diese werden heutzutage trauriger Weise immer mehr mit Füßen getreten und weiter beschnitten. Dieser Wandel vollzieht sich eben auch mit einer Umerziehung der Gesellschaft, denn welches System könnte besser sein, als eine Diktatur mit glücklichen Sklaven! Willkommen in der Neuen Weltordnung, denn sie bahnt sich täglich ihren Weg.


Es gibt noch eine Vielzahl von weiteren Themen die man in solch ein Artikel unterbringen könnte, aber ich denke dass das momentane Quellenwerk bereits sehr umfassend ist und verweise auf weitere verlinkte Webseiten, Blogs und Quellen. Wenn ihnen dieser Artikel gefalen hat, dann leiten sie ihn doch bitte weiter, denn wir brauchen Jeden einzelnen da draußen der bereit ist aus seinem gesellschaftlichen Trauma aufzuwachen, die Ärmel hochzukrämpeln und diesen Miststall auszukehren.

Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.
Edmund Burke

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