Donnerstag, 25. März 2010

Petition: Tierschutz - Ausweitung des EU-Importverbots auf alle chinesischen Pelztiere

Petition: Tierschutz - Ausweitung des EU-Importverbots auf alle chinesischen Pelztiere vom 10.01.2010 (nur noch bis 26.03.2010 zeichenbar!!!)

 

 

Text der Petition

Der Deutsche Bundestag möge beschließen ...
Tierhäutung am lebendigen Leibe: Um die entsetzlichen Qualen der Marderhunde in China zu beenden, ist es nötig, das EU-Importverbot auf alle chinesischen Pelztiere auszuweiten.
Das bestehende Importverbot für asiatische Pelztiere wie Hunde, Katzen oder Kaninchen in der EU ist unzureichend. Dieses Verbot betreffe z.Zt. noch nicht die Marderhunde und andere Pelztiere. „Die bisherige EU-Importregelung ist daher ungenügend“ und muss erweitert werden.

Begründung

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) berichtet in der Sendung Markt vom 14. Dezember 2009 über die qualvolle Haltung und Tötung von Marderhunden in China. Viele dieser mit den Hunden eng verwandten Tiere, so der Bericht, würden bei lebendigem Leib gehäutet, um Pelze zu gewinnen, die nach Europa und auch nach Deutschland exportiert würden. Nach Angaben der Journalisten besteht ein Importverbot für asiatische Pelztiere wie Hunde, Katzen oder Kaninchen in der EU. Dieses Verbot betreffe aber nicht die Marderhunde und andere Pelztiere. „Die bisherige EU-Importregelung ist ungenügend“, erklärt Manuela Scheel.

Tierhäutung am lebendigen Leibe
Um die entsetzlichen Qualen der Marderhunde in China zu beenden, sei es nötig, das EU-Importverbot auf alle chinesischen Pelztiere auszuweiten. Manuela Scheel: „Dabei hilft nur die breite Öffentlichkeit und letztendlich Druck von uns Verbrauchern, um den grausamen Methoden der Tierhäutung an lebendigen Tieren Einhalt zu gebieten.“ Nur so bestehe die Chance, ein generelles Einfuhrverbot für Pelztiere zumindest aus Ländern ohne Tierschutzgesetze zu erreichen. Scheel hofft auf die Unterstützung von Medien und anderen Multiplikatoren. Die Gründung einer Initiative „SOS Marderhunde“ isti geplant.




Auch aus aktuellen Anlass sei auf eine Tierbefreiungsaktion in der Nähe von Berlin hingewiesen. Im folgenden einige Berichte, doch wie ich finde berichtet die lokale Presse doch sehr stark aus der Sichtweise der Betreiber solcher grausamen und tierausbeutenden Massenanlagen, denn Kritik dessen, was die Tiere für ein armseliges da sein fristen und welches Schicksal ihnen erblüht, ist nicht vorhanden.

Befreiung von Nerzen in Frankenförde


Sicher kann man zu dieser Aktion gespaltener Meinung sein. Allerdings wie verzweifelt müssen Menschen sein, wie sehr muss ein der angebliche Rechtstaat im Regen stehen lassen, da er eher die Betreiber schützt und auch Tierschützer abstraft und juristisch sowie finanziell KO schlägt, die lediglich auf legitime Art und Weise auf die Zustände solcher Pelztierfarmen hinweisen. (Leider ist zum Medienanwalt Dr.Walter-Scheuerl - Ein Anwalt ohne Moral, momentan keine Informationen mehr auffindbar. Da hat sich aber jemand große Mühe gegeben sämtliche schlechte PR aus dem Netz bereinigen zu lassen.)

Die Medaille hat eben immer Zwei Seiten. Ich sehe in der Aktion immerhin ein gesteigertes öffentliches Interesse, das die Presse dazu nutzen könnte, um auf die vorhandene Unrechtssituation hinzuweisen. Denn ein Staat der Tierquälerei, sowie die Ausbeutung solcher putzigen Nager legitimiert, darf sich nicht freiheitlich, zivilisiert oder demokratisch nennen! Es ergibt einfach keinen Einklang mit der vorhandenen Realität.

Und selbst die kleinen Lokaltzeitungen tragen ihren Teil dazu bei, diese Situation weiterhin aus dem öffentlichen Bewusstsein fernzuhalten. Was ist mit dem Artikel Fünf des GG? Haben denn heutige Journalisten kein Herz mehr für Tiere, sondern nur noch für raffgierige und profitausbeutende Pelztierfarmbetreiber. Wo ist die Moral, die Ethik und die Ehrfurcht vor dem Leben geblieben?

 Im folgenden einige Artikel:

Frankenförde: Tausende Nerze befreit (unabhängige Berichterstattung)


Tausende Nerze räubern sich durch Brandenburg
Unbekannte haben 4000 Pelztiere einer Farm in Frankenförde illegal freigelassen
Ausgebüxtes Pelztier aus Frankenförde darf seinen Lebensabend auf einem Hof in Wölmsdorf genießen (Naja der gute Wille zählt, Pelztierfarmbetreiber mit Herz, soso...)

Die selbe Geschichte, aber ohne solcher schleimigen Propaganda, na bitte, geht doch:
Die drei Leben von Nerzmädchen Sina

Nerzbefreiung und Sachbeschädigung auf „Pelzfarm“ in Frankenförde – Bekennerschreiben erhalten – Keinerlei Verbindung zu die tierbefreier e.V. –










Mehr Videos unter
http://www.dokumentiere.de 

Beim sogenannten Farmnerz handelt es sich um den Amerikanischen Mink (Mustela Vison). Nur er wird bei uns in Nerzfarmen gehalten. Der Europäische Nerz gilt längst als ausgestorben. Das Video zeigt Tiere in deutschen Pelzfarmen. Und es zeigt die Brutalität und Gleichgültigkeit, unter denen sie ihr Leben lang leiden müssen.

Ein durchschnittlicher Nerzkäfig ist etwa 0,3 Quadratmeter klein. Hier verbringen die Tiere ihr ganzes Leben. Das dauert in der Regel von Anfang Mai bis Mitte/Ende November. Zuchttiere hingegen werden knapp drei Jahre alt, bevor man sie tötet. Das Fell der älteren Nerze ist dann allerdings nicht mehr so hochwertig. Dafür haben die weiblichen Zuchtnerze dann durchschnittlich 13,5 Nachkommen "produziert".

Nerze werden meist mit Kohlendioxyd aus der Flasche vergast. Doch auch die Kohlenmonoxyd-Vergasung mithilfe von Verbrennungsmotoren ist noch gängig. Füchse (nicht im Video zu sehen) hält man auf etwa einem Quadratmeter. In Deutschland hat die letzte Fuchsfarm vor wenigen Jahren geschlossen. Es gibt jedoch noch etwa 25 Nerzfarmen. Auch wenn die Produktion für den Eigenbedarf bei uns in Deutschland verschwindend gering ist, darf nicht vergessen werden, dass kein anderes Land mehr Felle importiert als Deutschland.

Somit sind wir auch für die schlimmen Zustände in Pelzfarmen im Ausland verantwortlich. Pelzfarm, Nerzfarm, Fuchsfarm, Nerz, Nerze, Mink, Mustela vison, Fuchs, Füchse, Pelzmantel, Nerzmantel, Pelztierzucht, Pelztiere, Pelztier, Pelztierfarm, Tierschutz, Tierrechte

Weiterführende Informationen:
Nerzfarm Aachen-Orsbach
Videomaterial Pelzfarmen / Nerzfarmen

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Das deutsche Tierschutzgesetz bezweckt, aus der Verantwortung des Menschen für das Tier als Mitgeschöpf dessen Leben und Wohlbefinden zu schützen. Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zufügen (§ 1 TierSchG). Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen (§ 2 Ziffer 1 TierSchG) und darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemässer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden (§ 2 Ziffer 2 TierSchG). Die Vorschrift von § 1 TierSchG ist kein unverbindlicher Leitgrundsatz, welcher lediglich ein Ziel aufstellt und eine Schranke sozialethischer Prägung setzt, aber nur sittliche Verpflichtung bleibt. Vielmehr ist sie wie in der Schweiz unmittelbar geltendes Recht und enthält ein – unter Umständen gar strafrechtlich geahndetes – Verbot bestimmter Handlungen, nämlich des Verursachens von Schmerzen, Leiden oder Schäden. Das deutsche Gesetz erklärt – im Gegensatz zum schweizerischen – die Angst des Tieres nicht ausdrücklich zum Schutzobjekt, sucht aber in der Praxis einen Ausweg dadurch, dass die Angst als Ausdruck des Leidens bezeichnet wird.

Demnach war die Aktion der ach so unbeliebten nerzbefreier durchaus legitim, da gegen das Grundgesetz und somit die innere Ordnung verstossen wird und andere Abhilfe nicht zu funktionieren scheint.