Dienstag, 23. März 2010

Obama-Fürsorge ist ein Eugenikprogramm

Die Motivation zur Übersetzung des folgenden Artikel:

Durch meinen gestrigen Streifzug durch die alternative Medienwelt, die ja inzwischen eine enorme Vielfalt an Bloggern, Nachrichten- sowie Infoportalen bietet, bin ich über folgenden Artikel auf Radio Utopie gestoßen:
Die “Health Care” -Gesundheitsreform: Sieg der armen Lämmer
.

Ganz ehrlich über den ersten Absatz bin ich kaum hinaus gekommen, ein Blick in den Kommentaren bestätigte auch mein ersten Eindruck. Nun ich will es mal so ausdrücken, ich habe mich allein beim Anlesen des Artikels so ähnlich gefühlt, wie es dieser Herr in dem Video ausdrückt: Gernot Hassknecht über die Grünen

Aber mein WG-Kollege und angehender Pädagoge meint immer, man solle bei Kritik auch was positives voranstellen. Also Daniel Neun deine Kriegsberichterstattung und deine Schimpftiraden gegen die deutsche politische Dekadenz und der Einheitspartei sind erste Sahne und deshalb schaue ich auch immer mal wieder gern auf Radio Utopie rein (natürlich auch wegen vielen weiteren interessanten Autoren und Themen), aber ganz ehrlich, mit dem Artikel haste echt mal wieder einen Bock geschossen.

"Friedensnobelpreisträger" Barack Obama für seine stasibehaftete Eugenikgesundheitsreform auch noch zu loben und es als Fortschritt des amerikanischen Volkes darzustellen ist schon weit aus mehr als nur Zynismus und zeigt leider allzu deutlich deine blinden Flecken, bedingt durch deinen Linken Background in diesem Artikel auf!

Ich finde das sehr schade, da  du schon deutlich weiter bist als einige andere Kollegen aus dem Linken Spektrum und weitaus weniger Dogmen aufweist und auch einen vernünftigen Umgangston pflegst und zumindest nicht auf hetzerisch, reißerische Hetztiraden Meinungsopponenten niedermachst.

Zitat aus deinem Artikel: "Diese erfasste viele konservative Intellektuelle, wie Alex Jones."

Außerdem habe ich gesehen, dass du prisonplanet.tv verlinkt hast, daher würde ich dir doch mal die beiden folgenden Dokus ans Herz legen:
Also Daniel, ich halte dich für einen intelligenten Burschen und ich persönlich finde es traurig, dass es immer wieder unnötige Reibereien zwischen Linken und der Wahrheitsbewegung gibt, da ich glaube das viele Vorurteile den Alternativen Medien gegenüber auf simplen Missverständnissen beruhen. Eventuell lässt sich ja in Berlin mal so etwas wie eine Podiumsdiskussion zu dieser Thematik organisieren, dass wäre doch mal eine spannende Sache. Allerdings müsste man dazu offen an die Sache herangehen, mit Heiner Buecker aus dem Coop 9/11 Café hier in Berlin habe ich da leider persönlich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Zumindest was eine faire Debatte angeht.

Ich kann mich auch noch an deine Aussage zur Absage an Herrn Schachtschneider auf dem bcg 2009 erinnern, die meiner Meinung nach unsachgemäß war, aber ich werde das mal in einen neuen Post packen: Das Links-Rechts Paradigma - Die Nazikeule


Ich hoffe du nimmst mir meine direkte Art nicht krumm und mich würde es freuen, wenn daraus evt. eine offene und faire Debatte entstehen könnte.

Im folgenden ein Infowarsartikel, der die Inhalte der doch recht umfassenden Gesetzestexte zur Gesundheitsreform der USA einmal eingehender beleuchtet:




Brandon Turbeville
Infowars
September 4, 2009

Bevor ich näher auf die aktuelle Debatte Gesundheitsfürsorge eingehe, möchte ich klarstellen, dass ich weder ein Demokrat noch ein Republikaner bin, weder würde ich mich selbst als liberal oder konservativ sehen. Die einzige Ausrichtung die ich für mich selbst sehe ist die der Freiheit, Unabhängigkeit und ein grundsätzlicher Respekt vor der Verfassung.

Ich möchte damit anfangen auszudrücken, dass ich der Idee eines einzelbezogenen Gesundheitssytem in den Vereinigten Staaten sogar recht offen gegenüber stehe. Ich habe Vorschläge vernommen, von denen ich glaube, dass sie die Zielsetzung des Gesundheitssystems für jeden Amerikaner ohne die Steuern zu erhöhen und ohne das die Bundes- oder Bundesstaatsregierung in den Patienten-Arzt Entscheidungsprozess mit einzubeziehen. Selbstverständlich wurden diese Vorschläge von Anfang an verworfen oder ignoriert. Aber wie ich bereits erwähnte, dass ich dem Einzeleinzahlungssystem offen gegenüberstehe, mag es viele überraschen, dass ich dem aktuellen Gesundheitsfürsorgegesetz, das eine so gewaltige Debatte unter den Ländern auslöste, ablehne. Lassen sie mich das erläutern.

Zu aller erst einmal ist dieses Gesetz nicht Einzelbezogen. Die Massenmedien haben in unserem Land eine abwegige Debatte darüber erzeugt. Liberale und Demokraten unterstützen dieses Gesetz, da sie es als vollständig einzelbezogene Gesundheitsfürsorge ansehen, währenddessen es Konservative und Republikaner ablehnen, da sie es als einzelbezogene verstaatlichte Medizin betrachten. Doch indem die amerikanischen Landsleute über etwas argumentieren, dass gar nicht existiert, übersehen sie völlig die Dinge, welche das Gegensätzliche der Gesundheitsfürsorge beschreiben ,ebenso wie die Dinge, die noch weitaus schlimmer sind als „verstaatlichte Medizin.“ Dieses Gesetz fordert insbesondere jeden Amerikaner dazu auf, einen privaten Versicherungsplan durch ihr eigenes Geld zu erwerben. Wenn man sich diese Versicherung nicht leisten kann, dann wird man von der Regierung “besteuert“ oder bekommt ein Bußgeld verhängt (Title IV, P.167).

Zweitens, bevor die Gesundheitsfürsorge durch Ablehnung der Älteren und Benachteiligten zum Witz des Landes wird, gab es eine zuckende Debatte darüber, welches die Massenmedien höhnisch als „Todesstrafen“ etikettierten. Ich bedaure es die Leser darüber in Kenntnis zu setzen, dass diese Strafen tatsächlich bestehen, beide innerhalb dieses Gesetzes ebenso wie weitere Gesetzgebungen. Paragraph 1233 des Gesundheitsfürsorgegesetz ist voll von Klauseln, welche Regierungsbefugnisse über die Gesundheitsfürsorgeverfahren durchsetzt, die man ausdrücklich bis zum Lebensende durchläuft. Dieser Paragraf bringt zur Geltung, dass eine regierungsbestätigte Liste der lebensbeendenden Mittel durchgesetzt wird (Paragraph 1233, S. 425), ebenso wie der alle Fünf Jahre geforderte „lebensbeendende Beratungsdienst“ oder wenn sich ihre Gesundheit zu einem rapiden Niedergang zum Schlimmsten wendet (Paragraph 1233, S. 425). Es geht sogar darüber hinaus zu sagen, dass die Regierungsbehörde entscheidet, welchen Grad der Behandlung man erhält, wenn überhaupt, bis an dein Lebensende (Paragraph 1233, S. 430). Paragraph 1162 weist darauf hin, dass die Regierung bevollmächtigt wird, was man „ergebnisorientierte Maßnahmen“ nennt, welches eine vornehme Weise der Beschreibung von Rationierung ist (Paragraph 1233, S. 335).

Der Regierungsausschuss der diese Entscheidungen fällt ist bereits existent. Er wurde bereits früher im Jahr geschaffen, sicher in dem angeregten Gesetz untergebracht. Die angeregte Gesetzgebung erschafft eine neue Bürokratie, bundesstaatliches koordinierendes Kollegium für verhältnismäßige Effektivitätsuntersuchung genannt, welches nach einer britischen Behörde geformt wurde, die die Einteilung der gesundheitsfürsorglichen Abläufe in diesem Land beaufsichtigt und benutzt ein Verfahren um festzulegen, wer Fürsorge erhält und wer nicht (McCaughey ). Mit dem Fokus auf „Kosteneffektivität“ und „ergebnisorientierten Maßnahmen“ leuchtet es ein, dass Ältere, Benachteiligte und chronisch Kranke weitaus weniger Fürsorge erhalten, als jüngere, gesündere Patienten, denn sie werden durch geringere Qualitätsbedingungen des Lebens und Quantität der Jahre, als profitbringend angesehen. Ja es sollte jedem klar sein, dass es nicht eine Frage ist, ob die Individuen von der Behandlung profitieren oder nicht, es ist eine Frage ob man als Nutzen für die Regierungseinrichtung angesehen wird oder nicht.

Wenn jemand nicht von der beabsichtigten Rationierung der Gesundheitsfürsorge durch einfaches lesen des Gesetzes überzeugt ist, dann sollte er/sie beachten, was die Verfasser und größten Unterstützer diesbezüglich äußerten. Ehemaliger Senator Tom Daschle, ebenso ein einstiger Obama Nominierter für das Amt des Gesundheits- und Humanismusministerium, hat sogar viele dieser Bestimmungen geschrieben (McCaughey). Ein Zitat aus Daschles Buch zeigt auf, dass Amerikaner nicht zu viel von ihrem Gesundheitsfürsorgesystem erwarten sollten und dass Europäer belobigend für ihren Willen, eher „hoffnungslose Diagnosen“ und „experimentellen Verhandlungsverzicht“ zu akzeptieren, erwähnt werden. Er fährt weiter fort, dass Senioren mehr dieser hoffnungslosen Diagnosen und Krankheiten, die mit dem Alter kommen, akzeptieren, als sie stattdessen behandeln zu lassen.

Ezekiel Emanuel, gesundheitsgesetzlicher Berater in der Verwaltungs- und Haushaltsbehörde, ebenso Mitglied des bundesstaatlich koordinierenden Kollegium für verhältnismäßige Effektivitätsuntersuchung, wird mit folgender Aussage zitiert, dass Doktoren die den hippokratischen Eid allzu ernst nehmen, „als eine Notwendigkeit alles für den Patienten zu tun, ungeachtet der Kosten und Auswirkungen auf Andere“ (JAMA June 18, 2008,). Gewiss, das ist es was Patienten im Allgemeinen von ihrem Arzt wollen. In einen niedergeschriebenen Artikel für das Hastings Center sagt Emmanuel, „Dienstleistungen die Individuen angeboten werden, welche es unabänderlich verhindern mitbestimmender Bürger zu sein oder zu werden, sind nicht grundlegend und sollten nicht vorausgesetzt werden. Ein evidentes Beispiel ist die nicht garantierte Gesundheitsleistung bei Demenz“ (Hastings Center Report Nov.-Dez. 1996, S.13). Emmanuel verfechtet eindeutig ein eugenikbasiertes rationierendes System.

Das Gesundheitsfürsorgegesetz beinhaltet ebenso andere furchteinflößende Klauseln, solche wie Unterabschnitt XIII, Absatz 340L, welcher eine Brigade einrichtet, die „gesundheitliche Hausbesuche“ durchführen, wie in Absatz 1713 um bei den vorgesehenen Familien „wirtschaftliche Selbstständigkeit, Beschäftigung, Schulreife, Bildungsabschluss“ zu bewerten und sie darin zu unterrichten, wie sie ihre Kinder zu erziehen hätten (Absatz 1713,P.768). Für das amerikanische Volk ist es wichtig zu realisieren, dass dieses Gesetz nicht eine Einzelbeziehung ist und das es nicht für alle eine Gesundheitsfürsorge bereitstellt.

Es ist ein Eugenikprogramm, dass für die Meisten die Gesundheitsfürsorge rationiert und es für einige vollständig ablehnt. Die Massenmedien und diejenigen welche sie kontrollieren haben eine fehlleitende Debatte unter uns kreiert, mit der Absicht zu spalten und uns von den wahren Aspekten, die auf der Hand liegen, abzulenken. Das amerikanische Volk setzt die Argumentation untereinander fort, über Aspekte die überhaupt gar nicht existieren. Währenddessen wir herumwirbeln und uns selbst nachjagen, bringen sie eine weitere Verknüpfung in den Kettender Tyrannei und Regierungskontrolle an.

Zitierte Quellen:
HR 3200 “Making Healthcare Affordable” PDF file

“Ruin Your Health With the Obama Stimulus Plan,” Betsy McCaughey, Bloomberg News
“The Perfect Storm of Overutilization”, Ezekiel Emanuel, Journal of American Medical Association, June 18, 2008

“Where Civic Republicanism and Deliberative Democracy Meet,” Ezekiel Emanuel, “The Hastings Center Report Nov.-Dec. 1996.”

Weitere Informationen:
Obamas Gesundheitsreform: Es geht um die Bereicherung von Banken und Wall Street
Massive Angriffe unter dem Deckmantel von Reform
USA: Gesundheitsreform und Finanzreform Beschiss?
Ron Paul: US-Steuerbehörde wird noch mehr Geld klauen um das Gesundheitswesen zu finanzieren
Die Freiheitsrechte zur Strecke bringen: Der „Yes We Can“-Präsident Obama und der Patriot Act

1 Kommentar:

kohlendioxid hat gesagt…

Da ist es kein Wunder das er es mit seiner Unterschrift so eilig hatte, obwohl er ja mal was von 5 Tagen Zeit zum prüfen erzählt hat.: http://www.youtube.com/v/o5t8GdxFYBU&color1=0xb1b1b1&color2=0xcfcfcf&hl=en_US&feature=player_embedded&fs=1
Aber auch die deutsche Gesundheitsreform hat durch "ökonomische Vertretbarkeit"
das selbe Ziel. Alte, kranke und teure Patienten kosten eben sinnlos Geld.