Donnerstag, 24. Dezember 2009

Unsere tiefste Angst

Heute ist der Heilige Abend. Ich kann mich entsinnen, dass ich in einen der Blogkommentare hier einmal las, ob es denn nichts Schönes oder positives zu berichten gäbe.

Wenn man einmal Resümee zieht, was dieses Jahr alles geschehen ist, so ist das sicherlich nicht nur erfreulich. Wir haben nun Lissabon und sind alle EU-Bürger. Der völkerrechtliche Zustand, mit all seinen Konsequenzen für Politik, Recht und Wirtschaft in diesem Land, wird damit weiterhin verschleiert, denn das GG ist seit dem 18.07.1990 0:00 Uhr MEZ ohne eindeutig juristisch definierten Gültigkeitsbereich. Und nun wird es vom EU-Reformvertrag überlagert, der sich geschickterweise nicht Verfassung nennt, aber eine unheimlich tiefgreifende Satzung in seiner eigenen Fassung enthält.
Unser Finanzsystem ist mehr als marode und wird durch Bilanzbetrug momentan über Wasser gehalten. Dennoch ist bei einer Arbeitslosenzahl von mindestens 8 Millionen Menschen und dem politischen Handeln in diesem Land, ein Armutszeugnis für das einstige Volk der Dichter und Denker.
Es gibt noch viele weitere Bereiche, die ich aufzählen könnte, doch sicher kann man sich die Frage stellen, wozu das alles? Ich habe bereits versucht auf meinen Blogbereich die Motivation meines Handeln aufzuzeigen. Mich persönlich berührt besonders der Umgang mit dem Leben an sich. Also wichtige Bereiche wie menschliches soziales Handeln, Ethik und die Gesundheit.

Jeder Mensch braucht Luft zum Atmen, Wasser zum Trinken und gesunde Nahrung. Das sind essenzielle Bedürfnisse, die für mich mit dem Begriff Freiheit untrennbar sind. Wenn man nun aber bemerkt, dass die Kontrolle über diese wichtigsten Ressourcen in die Hände von Kartellen und Monopolen gerät und sich alles nur noch um materielles Papier dreht, den Profit, wenn man sieht das die Gentechnik die Natur zerstört und Lebewesen krank macht, da diese Technik in keinster Weise weit genug erforscht und verstanden wird, um die Auswirkungen auf Mensch, Tier und Natur absehen zu können.

Wenn man bemerkt, dass eben wenige Chemiefabrikanten, sowie der Handel mit Saatgut durch globale Finanzmärkte und zunehmendes Privatrecht, ehrliche Menschen und Erzeuger von Nahrungsmitteln, welche nach ethischen Grundprinzipien und mit Respekt vor dem Leben handeln, tyrannisieren und ihnen vorschreiben, wie sie zu produzieren haben und sie durch selbstzerstörendes Saatgut, das jeweils nur ein Jahr keimfähig ist, mehr und mehr in die absolute Abhängigkeit von gewissenlosen Konzernen treiben, dann ist es die Pflicht eines jeden Menschen auf diese Missstände aufmerksam zu machen!

Ich erkenne für mich, dass dieses System menschenfeindlich ist. Es nutzt die Gutmütigkeit der Menschen aus, um ihnen Schritt für Schritt jeden Tag ein Stück mehr Freiheit zu nehmen. Das geniale, der Mensch ist ein Gewöhnungstier. Die Geschichte zeigt, dass es immer Menschen gegeben hat, die sich auflehnen werden und die sich nicht ihrer Freiheiten berauben lassen wollen! Ich möchte keine Zustände wie in China. Ich möchte auch keine Entwicklung hin zu einem großen eurasischen Block und eine zunehmende Zentralisierung mit einer superstaatlichen Institution wie der EU, die krumme Gurken verbietet oder uns vorschreibt welches Leuchtmittel wir zu verwenden haben. Und das sind wohl noch die harmlosesten Vorschriften, aber zeigen wie tief bereits heutige EU-Gestzte, die von nicht demokratisch gewählten Institutionen ausgearbeitet werden, bereits tief in gesellschaftliche Prozesse vordringen und jeden von uns beeinflussen.

Ich kann für mich persönlich sagen, dass ich eines aus den Erfahrungen, speziell diesen Jahres und den zahlreichen Themengebieten mit denen ich mich seit circa 2 Jahren beschäftige, gelernt habe.

1. Jeder ist ein Teil dieser Gesellschaft, somit trägt auch jeder Verantwortung für das, was um uns herum geschieht.

2. Somit ist es deine Aufgabe für Dich heraus zu finden, welchen Weg du gehen willst oder überhaupt erst einmal festzustellen, auf welchem Weg du dich momentan befindest und zu welchem Ziel er dich trägt.

3. Durch Fragen wie diese, wird einem nach und nach mehr und mehr bewusst, dass jeder Mensch, andere Menschen durch sein Handeln und seine Gedanken beeinflussen und Inspirieren kann. Denn jeder von uns trägt zum Teil unserer wahrnehmbaren Wirklichkeit bei!

4. Um einen das noch mehr zu verdeutlichen, braucht man sich doch nur einmal die Frage stellen, was von einen bleibt, wenn wir eines Tages aus diesem Leben scheiden. Werden sich die Menschen darin erinnern, wie groß dein Haus war, wie luxuriös dein Auto oder wie dick dein Bankkonto? Oder werden sie sich nicht viel eher daran erinnern, wenn du einenm Menschen in schweren Zeiten, Mut und Hoffnung gegeben hast, wenn du dich liebevoll um deine Familie und Freunde gekümmert hast. Wenn du etwas gemacht hast, aus freien Willen heraus, nicht weil du einen eigenen Nutzen davon getragen hast, sondern weil es dir Freude bereitet, etwas mit anderen Menschen zu teilen und ihnen Licht in ihr Herz gebracht hast. Werden es nicht Momente wie diese sein, die dich und deiner Existenz auf diesen Planeten einen tieferen Sinn geben werden und dich auf eine gewisse Art und Weise unsterblich machen?

Nun die Gedanken sind frei, nutzt das aus...

Abschließend noch ein Zitat, das ich durch Andreas Clauss sein Buch, das Deutschland Protokoll 2 entdeckte. (S. 137)

Es stammt von Marianne Williamson, welche es wiederum aus der Antrittsrede des Präsidenten Nelson Mandelas zitiert hatte:

"Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzureichend sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unglaublich kraftvoll und schöpferisch sein können. Es ist unser Licht, dass wir fürchten, nicht unsere Dunkelheit". Wir fragen uns: "Wer bin ich denn schon, dass ich talentiert, leuchtend und kreativ sein darf?" Aber wer bist du denn, dass du es nicht sein darfst? Du bist doch Teil eines unbegreiflich, schöpferischen Universums, ein Kind der Natur und seiner unbegrenzten Möglichkeiten! Wenn du dich und deine Fähigkeiten verleugnest, dient das bestimmt nicht der Welt. Es ist nichts Erleuchtendes dabei, wenn du dich begrenzt, nur damit Andere
sich in ihrer Begrenztheit bestätigt fühlen. Du wurdest geboren, um das Licht der wunderbaren Schöpfung strahlen zu lassen, welches in uns allen ist. Und wenn wir unser Licht erstrahlen lassen, geben wir anderen Menschen die Erlaubnis, dasselbe zu tun. Wenn wir uns von unserer sinnlosen Angst berfreien, werden wir allein durch unsere Gegenwart auch Andere befreien!"

Passend hierzu noch folgender inspirierender Film: "Die Freiheit der Wahl"






Weitere Informationen:
Vom Gully-Parlament: Giftschrank

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Wer hat denn eigentlichen diesen Film "Die Freiheit der Wahl" gemacht? Ich wollte zumindest meine Hochachtung aussprechen.
Frank